Zwei Kälbchen am Nil

Ungetragene Brosche mit Silberrelief, Theodor Fahrner, 1970er Jahre

In der Geschichte des Schmucks aus Deutschland nimmt Fahrner-Schmuck aus Pforzheim einen besonderen Platz ein. Denn Theodor Fahrner und später sein Nachfolger Gustav Braendle verstanden es in den Epochen von Jugendstil und Art Déco wie kaum ein anderer Schmuckfabrikant der Moderne, künstlerisch überzeugende Entwürfe und eine qualitätvolle Verarbeitung zum Markenzeichen ihrer Broschen, Colliers, Armbänder und Ohrringe zu machen. Doch auch in der Zeit des Wiederaufbaus nach 1945 blieb Fahrner Schmuck ein Begriff. Zunächst entstanden vor allem Entwürfe, die formal an die alten Erfolge anknüpften. Doch bald schon produzierte man in Pforzheim auch im Geschmack der neuen Zeit. In den 1960er Jahren war Silber, das sich gut patinieren lässt, der beliebteste Werkstoff. In den 1970er Jahren entstand dann eine ganz neue Serie, die „Antike Kunst“. Ringe, Anhänger. Broschen und Colliers zeigten Darstellungen zumeist der Ägyptischen Kunst in feinen Reliefs. Als besonderer Clou sind dabei auch die Seiten und Rückseiten der Schmuckstücke ornamentiert und halten so viele überraschende Details bereit. Die hier vorliegende Brosche zeigt ein Relief aus Gizeh, aus dem Alten Reich. Wir sehen zwei Kälber, welche symmetrisch rechts und links neben einer Palmette stehen. Sie ist aus Silber gefertigt, doch war die Brosche auch aus Gold erhältlich, wie das Etikett bezeugt, auf dem die Angabe 14Kt Gold vermerkt ist. Die Brosche entstammt nämlich einem Musterkoffer eines Handlungsreisenden der Firma, der die letzten 40 Jahre unberührt auf einem Dachboden schlummerte, bis er uns angeboten wurde. Er enthielt Musterstücke beinahe aller Serien seit etwa 1919 bis zur Auflösung der Firma 1979, meist mit einer Modellnummer oder der „Original Fahrner“-Plombe versehen. Die hier vorliegende Brosche ist daher ungetragen und perfekt erhalten. Fahrner Schmuck wird gern gesammelt. Entdecken Sie alle weiteren von uns angebotenen Fahrner Schmuckstücke an dieser Stelle. Einen wunderbaren Überblick bietet der Katalog „Theodor Fahrner. Schmuck zwischen Avantgarde und Tradition“, hg. von Brigitte Leonhardt und Dieter Zühlsdorff, Stuttgart 2005.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund doch einmal nicht zufrieden sein, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und wir finden umgehend eine gemeinsame Lösung. Unabhängig davon können Sie innerhalb von 30 Tagen jeden Artikel zurückgeben und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.


UNSER VERSPRECHEN

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