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Ungetragener Citrin-Ring von Theodor Fahrner, Pforzheim um 1955


369,00 € *
Inhalt 1 Stück
inkl. ges. MwSt., versandkostenfrei
Ungetragener Citrin-Ring von Theodor Fahrner, Pforzheim um 1955
Ungetragener Citrin-Ring von Theodor Fahrner, Pforzheim um 1955
Beschreibung
In der Geschichte des Schmucks von Jugendstil und Art Déco nimmt Fahrner-Schmuck aus Pforzheim einen besonderen Platz ein. Denn Theodor Fahrner und später sein Nachfolger Gustav Braendle verstanden es wie kaum ein anderer Schmuckfabrikant der Moderne, künstlerisch überzeugende Entwürfe und eine qualitätvolle Verarbeitung zum Markenzeichen ihrer Broschen, Colliers, Armbänder und Ohrringe zu machen. Theodor Fahrner ließ Künstlerschmuck erschwinglich werden, denn er verband moderne Formen mit demokratischen Materialien. Es entstanden keine Einzelstücke für eine kleine Elite wie bei Lalique oder Cartier, sondern die Entwürfe wurden in Serie in Silber gefertigt, verziert mit Emaille, Markasiten und ab und an auch Edelsteinen. Juweliere und Kaufhäuser in ganz Europa vertrieben den Schmuck, den Fahrner in Zeitschriften und Magazinen umfassend bewarb: „Fahrner Schmuck – nach Entwürfen bester Künstler“ ließ jede Frau teilhaben an einem modernen Leben voller Schönheit. Handlungsreisende mit großen Musterkoffern präsentierten die in Pforzheim entwickelten Neuheiten jedes Jahr bei den Händlern vor Ort. Ein solcher Musterkoffer hat die letzten mehr als 40 Jahre unberührt auf einem Dachboden geschlummert, bis er uns zum Kauf angeboten wurde. Er enthielt Musterstücke der meisten Serien seit etwa 1919 bis zur Auflösung der Firma 1979, meist mit einer Modellnummer oder der „Original Fahrner“-Plombe versehen. Das hier vorliegende Schmuckstück stammt aus diesem Koffer. Es ist daher ungetragen und sehr gut erhalten. Der Ring entstammt der Serie „Filigran-Schmuck“, die in den 1930er Jahren entwickelt wurde. Er ist mit einem hohen runden Ringkopf entworfen, der in seiner Mitte einen sonnengelben Citrin trägt. Feine gedrehte Drähte belegen die zehn Krappen sowie die Ringschultern: Sie haben der Serie ihren Namen gegeben. Einen wunderbaren Überblick über die Fülle der Entwürfe bietet der Katalog „Theodor Fahrner. Schmuck zwischen Avantgarde und Tradition“, hg. von Brigitte Leonhardt und Dieter Zühlsdorff, Stuttgart 2005. Die hier vorliegende Serie findet sich dort auf S. 226f. Der Ring besteht aus Silber, das leicht vergoldet wurde. Diese Art der Vergoldung nennt sich bei Fahrner „Antikvergoldung“. Sie hat einen kühlen, leicht grünlich-gelben Ton, an dem sich Fahrnerschmuckstücke leicht erkennen lassen. Der Ring ist vermutlich in den 1950er ausgeführt worden und trägt die originale Fahrner-Plombe. Fahrner Schmuck wird oft gesammelt. Entdecken Sie alle weiteren von uns angebotenen Fahrner Schmuckstücke an dieser Stelle.
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Unser Versprechen
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Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen – damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund doch einmal nicht zufrieden sein, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und wir finden umgehend eine gemeinsame Lösung. Unabhängig davon können Sie innerhalb von 30 Tagen jeden Artikel zurückgeben und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.

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