Funkelnde Spitzen

Ungetragener Weißgoldring mit antikem 0,37 ct Brillant, um 1910/2020

Immer wieder haben in den vergangenen Jahren einzelne, ungefasste Diamanten zu uns gefunden. Oft als Teil von Schmuckstücken, die nicht mehr tragbar waren, gelegentlich aber auch bereits ausgefasst im Zuge einer größeren Sammlung von Edelsteinen. Lange wussten wir nicht recht, was mit ihnen anfangen: Denn die meisten modernen Fassungen gefielen uns nicht recht und so warteten die antiken Steine auf einen neuen Einsatz. Nach langer Suche haben wir nun in den Vereinigten Staaten eine Manufaktur gefunden, die nach historischen Vorbildern Ringfassungen aus Weißgold herstellt. Auch der hier vorliegende Ring stammt von dort. Seine Grundform ist ein schmales, elegantes Band, das um den Finger gelegt ist. Zur Mitte hin wölbt er sich nach oben und fasst dort einen einzelnen Solitär. Die zarten Stege, welche den Ring vor allem an den Seiten auszeichnen, wirken wie zarte Spitze und bilden florale Elemente. Unser Edelsteinfasser hat einen antiken Diamanten in diese Fassung eingesetzt. Der Diamant im sog. Altschliff, einer frühen Form des Brillantschliffs, wie er in den Jahren um 1910 üblich war, hat ein Gewicht von mehr als einem Drittel Karat. Er funkelt in einem warmen Weiß und zeigt unter der Lupe einige Einschlüsse, die ihn unverwechselbar machen – seine Brillanz aber nicht stören. Zu dem Diamanten besteht ein unabhängiges Diamantgutachten, dass zusammen mit dem Ring mitgeliefert wird.

Der symbolische Akt einen Diamantring zur Verlobung zu verschenken ist erstmals 1477 nachweisbar und geht auf Maria von Burgund zurück, die einen Diamantring als Treueversprechen von ihrem späteren Ehemann Erzherzog Maximilian von Habsburg erhielt. Das Tragen eines Rings als Zeichen der Verbundenheit am dritten Finger der linken Hand war hingegen schon bei den alten Ägyptern Brauch, die daran glaubten, dass die „Liebesvene“ das Herz mit dem linken Ringfinger verband.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund doch einmal nicht zufrieden sein, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und wir finden umgehend eine gemeinsame Lösung. Unabhängig davon können Sie innerhalb von 30 Tagen jeden Artikel zurückgeben und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.