Grünes Licht

Ungewöhnlich schöner Smaragd-Ring mit Brillanten, Los Angeles um 2010

Heute sind in vielen Bereichen wirklich gute Handwerker schwer zu finden. Der technische Fortschritt hat viele alte Handwerkstechniken in Vergessenheit geraten lassen und hohe Stundenlöhne sind die Feinde zeitraubender Arbeiten. Umso mehr freuen wir uns an dem hier vorliegenden Ring, der in den letzten Jahren in einer kleinen Werkstatt in Los Angeles entstanden ist und der der vor Augen führt, dass auch heute noch Schmuckstücke entstehen können, die mit der Präzision einer Maschine gemacht sind und doch in reiner Handarbeit entstanden sind. Der Ring besteht aus massivem Platin und zeigt einen Besatz aus ingesamt sechzig Diamanten und einem herrlich grünen Smaragd in seiner Mitte. Der leicht gewölbte Ringkopf ist mit kleinen Schattenfugen gegliedert und handgestochene Millegriffes bringen die Oberfläche zusätzlich zum Funkeln. Feine Gravuren zieren die Ringschiene seitlich und auf den Ringschultern. Der farbintensive Smaragd funket in seiner schichten Zargenfassung, dass man immer wieder hinsehen mag. Den Stein zeichnet ein schöner „Jardin“ aus, feine kristalline Einschlüsse, die an das Blattwerk der tropischen Regenwälder denken lassen, die für ihre reichen Smaragdvorkommen berühmt sind. Der feine Platinring aus Los Angeles ist ein Stück, das in keiner Sammlung ausgewählten Schmucks fehlen sollte. Mit seinem farbintensiven Mittelstein und seiner exquisiten Verarbeitung ist er zudem ein idealer Verlobungsring für eine Dame, die Grün liebt!

Der Name des Smaragds stammt vermutlich aus dem lateinischen „Smaragdus“, was wiederum aus dem griechischen „Smaragdos“ übernommen ist. Der Smaragd wurde bereits um 1300 vor Christus erstmalig in Ägypten abgebaut, die für lange Zeit den Smaragdhandel im Mittelmeerraum beherrschten. Erst mit der Eroberung Südamerikas durch die Spanier wurde deren Handelsstellung gebrochen, da es auch dort reichhaltige Smaragdvorkommen gab. Der Smaragd gehört zu den wertvollsten Edelsteinen und besitzt schon seit jeher einen sehr hohen Stellenwert in vielen Kulturen. Die alten Ägypter erkannten schon früh die Heilkräfte des Smaragds, besonders aber seine Wirkung für die Augen. Plinius der Ältere schrieb über ihn im Jahr 77 n. Chr.: „Wenn die Augen geschwächt sind, so werden sie durch das Betrachten des Smaragds wieder gestärkt. Des Steines sanftes Grün vertreibt die Mattigkeit“. Nero etwa soll einen Smaragd zur Stärkung seiner Augen als Monokel getragen haben und auch von Kleopatra heißt es, sie solle ihre Schönheit und Jugend durch das Tragen von Smaragden unterstützt haben.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

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