Blumen die nicht welken

Großer Jugendstil-Anhänger aus dreifarbigem Gold, um 1900

So wie die ersten Blüten des Jahres, das Schneeglöckchen, das Maiglöckchen und die Krokusse das neue Jahr und den Wiederbeginn des Lebens nach dem dunklen Winter ankündigen, so wollte auch der Jugendstil in den Abendjahren des 19. Jahrhunderts einen Neuanfang im Bereich der Kunst und des ganzen Lebens wagen. Neue Formen in der Architektur, in der Malerei und auch im Kunstgewerbe sollten dem Menschen zu mehr Freiheit und auch mehr Glück verhelfen, indem sie das Leben ästhetisch umgestalteten. Kein Wunder, dass das Wachsen und Werden der Pflanzen eine der wichtigsten Inspirationsquellen für die Künstler dieser Zeit war. So wurden florale Formen zum Inbegriff des Jugendstils wie wir es mustergültig bei dem vorliegenden Anhänger sehen. Das Schmuckstück zeigt sich als elegant abeghängtes Bouquet aus schmalen Blättern, zwischen denen die Blüten einer Narzisse und eines Schneeglöckchens befinden. Ein weißer Diamant und ein kleiner Rubin setzten glitzernde Akzente. Die Technik, in der der Anhänger gefertigt ist, nennt sich „en trois couleurs”. Denn das verwendete Gold ist in Legierungen mit drei verschiedenen Farbtönen verarbeitet. Es glänzt daher in rötlichen, gelblichen und leicht grünlichen Schattierungen. Das Schmuckstück ist hochwertig von Hand verarbeitet, ganz so, wie es den Idealen des frühen Jugendstil entsprach. Mit einer modernen Goldkette kann der Anhänger sofort um den Hals getragen werden. Er ist ein Sammlerstück und zugleich ein bezauberndes Schmuckstück, das jedem Outfit ein heitere Note hinzufügt.

Das Wachsen und Werden der Pflanzen war eine der wichtigsten Inspirationsquellen für die Künstler des Jugendstil: Auf der Suche nach einer neuen Kunst, welche den durch die Industrialisierung und die großen Städte entwurzelten Menschen wieder mit sich und seiner Umwelt in Einklang bringen sollte, wandten sie sich den Naturformen zu und schufen hieraus ganz eigene, zuvor ungesehene Entwürfe. Besonders in Frankreich entstanden so dynamische, organische Formen; berühmt sind etwa die Metroeingänge Hector Guimards. Schnell wurde dieser neue Stil dann in allen anderen Ländern Europas rezipiert und immer auch auf eigene Art verändert. In Deutschland pflegte man einen Hang zur Geometrie, in Spanien zu phantastischen Formen, und in Großbritannien entwickelte sich eine ganz eigene Mode. Gerade im Bereich des Schmucks entstand hier eine Reihe leicht wiedererkennbarer Entwürfe, welche durch ihre Frische in Form und Farbe bis heute überzeugen.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

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