Der Liebe süßer Kuss

Ungewöhnlicher Marquise-Ring mit Altschliff-Diamanten, um 1925

Jeder Diamant hat seine eigene Geschichte und jede Dame ihren eigenen Stil. Wenn sich nun Stil und Geschichte treffen, entsteht mitunter ein Schmuckstück mit einer die Zeit überdauernden Ausstrahlung. Der Ring, den wir hier sehen, ist so ein Schmuckstück. Seine Form ist nicht zufällig. Sie folgt dem Schliff des ungewöhnlichen Diamanten in seiner Mitte. Dieser Stein zeigt zwei Spitzen, weshalb sein Schliff als „Navette“, also einem kleinen Schiffchen benannt ist. Doch wenn man sich mit dieser besonderen Form des Diamanten beschäftigt, stellt man fest, dass auch der Begriff „Marquise-Schliff“ gebräuchlich ist. Inspiriert von seiner Muse, der Marquise de Pompadour, die wir aus den duftigen Gemälden Bouchers kennen, gab Ludwig XV. seinen Edelsteinschleifern den Auftrag, einen Diamanten zu schleifen, der ihn an den Mund und somit das Lächeln seiner Geliebten erinnern sollte. Diese sagenumwobene Namensgebung verrät bereits, dass es sich bei diesem Schliff um etwas ganz Besonderes handelt – und tatsächlich gilt der Maquiseschliff als sehr schwierig herzustellen, und ein gelungener Stein ist immer eine kleine Meisterleistung. Aus dieser zweispitzigen Form, die im 18. Jahrhundert mit dem ersten zweispitzigen Stein am französischen Hof ihren Anfang nahm, entwickelte sich eine große Juwelenmode, die bis in das 20. Jahrhundert aktuell blieb. In diese Jahre der „Zweispitzrenaissance“ der 1920er Jahre datiert der vorliegende Ring. Gleich acht weitere Diamanten im Altschliff mit zusammen 0,53 Karat besetzten die einzelnen Kompartimenten des durchbrochenen und mit Millegriffes geschmückten Ringkopfes und bilden den Besatz dieses edlen Ringes. Sie umgeben den Marquise-Stein wie ein breiter, funkelnder Rahmen. Der Ring ist Platin geschmiedet und kam aus Stuttgart zu uns.

Edelsteine im Navetteschliff zeichnen sich durch insgesamt 56 Facetten aus, die eine zentrische Tafel umgeben. Ihre Anordnung entspricht der eines klassischen Brillanten. Das Spezielle an dem Schliff ist seine länglich-ovale Grundform, die in zwei Spitzen ausläuft und ein wenig an die Form eines Schiffsrumpfs erinnert. In Fachkreisen ist daher mitunter auch die Rede von einem Schiffchen.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

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