Stilvoll und Edel

Viktorianische Manschettenknöpfe aus Gold & Lapislazuli, um 1890

Lapislazuli wird seit Alters her für seine einmalige Farbe geschätzt. Der Stein, seit der Antike in den Bergen von Afghanistan abgebaut, wird nicht nur für Schmuck verwendet, sondern mindestens ebenso häufig zermahlen als kostbares Malerei-Pigment genutzt. Künstler wie Giotto und Michelangelo nutzten gemahlenen Lapislazuli für ihre unvergleichlichen Meisterwerke, deren Blau nach Jahrhunderten durch seine frische Leuchtkraft begeistert. Michael Baxandall hat in seinem berühmten Buch „Die Wirklichkeit der Bilder. Malerei und Erfahrung im Italien der Renaissance“ beschrieben, wie im Florenz der Renaissance Künstler und Auftraggeber in detaillierten Verträgen festlegen ließen, wie viel Lapispigment etwa für den Mantel der Madonna in einem Fresko verwendet werden sollte. Da das Pigment so außerordentlich teuer war, stellte sein Kauf einen großen Teil der Ausgaben für das Werk dar, mitunter kostete es mehr als der Künstler für seine Arbeit erhielt. Gleich vier dieser besonderen Schmucksteine sehen wir auch in dem hier vorliegenden, viktorianischen Paar Manschettenknöpfe. Der Entwurf präsentiert dabei jeweils zwei identische Fronten, mit einem ovalen Lapislazuli-Cabochon in ihrer Mitte. Gehalten werden die Edelsteine von schmalen Zargen und Rückseiten aus Gold. Kleine Stege verbinden die Fronten und machen das Anlegen einfach. Das in den Jahren um 1890 entstandene Paar zeigt die Vorliebe des Viktorianischen Zeitalters für kräftige Farben. Die edlen Knöpfe sind exzellent erhalten und ein wundervoller Blickfang am Hemd. Sie fanden aus London zu uns, wo sie vermutlich auch entstanden sind.

Bereits im 16. Jahrhundert entstanden die Vorläufer unserer heutigen Hemden, deren Ärmel mit einem Seidenband zusammengebunden werden konnten. Obwohl seidene Manschettenbänder bist ins 19. Jahrhundert populär blieben, wurden seit der Zeit von Ludwig XIV. Ärmelabschlüsse vermehrt mit boutons de manchette, also Manschettenknöpfen geschlossen, typischerweise Paare farbiger Glasknöpfe, die mit einer kurzen Kette verbunden waren. Im Verlauf des 18. Jahrhunderts wurden diese Glasknöpfe durch aufwendig bemalte Stücke oder mit Edelsteinen besetzte Paare abgelöst. Zu dieser Zeit waren Manschettenknöpfe als ausgesprochene Luxusartikel hauptsächlich in adeligen Kreisen verbreitet. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts hatten die Manschettenknöpfe auch im Bürgertum den Höhepunkt ihrer Popularität und in den letzten 10 Jahren erleben Manschettenknöpfe einen merklichen Aufschwung, da viele Modedesigner wieder ein größeres Augenmerk auf Accessoires legen und so glücklicherweise wieder mehr Hemden mit Manschetten genäht werden. In der heutigen Zeit gehören Manschettenknöpfen zu den wenigen Schmuckstücken die Herren schmücken können. Setzen doch auch Sie an ihren Ärmeln ein modisches Statement - soviel stilvoller ist doch ein gediegenes Paar Manschettenknöpfe aus edlem Material als schnöde Hemdsknöpfe aus Kunststoff!

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund doch einmal nicht zufrieden sein, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und wir finden umgehend eine gemeinsame Lösung. Unabhängig davon können Sie innerhalb von 30 Tagen jeden Artikel zurückgeben und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.


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