Stern der Erinnerung

Viktorianischer Medaillon-Anhänger aus Onyx, Gold & Perlen, um 1875

Erinnerungen sind unser kostbarster Schatz. Ein Bild, eine Haarlocke, vielleicht auch ein Briefchen: Oft besitzen wir ganz persönliche und intime Stücke, die uns an einen geliebten Person erinnern. Solche Objekte stets bei sich zu tragen hat für viele Menschen eine tröstliche Wirkung. Antike Medaillons gehören zu den diesen besonders sentimentalen Schmuckstücke. Offen getragen und doch vor neugierigen Blicken geschützt, können in ihnen Erinnerungsstücke in einer kostbaren Hülle sicher geborgen werden. Das vorliegende Medaillon der 70er Jahre des 19. Jahrhunderts zeigt sich in besonders schöner Ausführung. Geschnitten aus einem massiven, schwarzen Onyx, entspricht es ganz dem Zeitgeschmack, der die glatte und reflektierende Flächen liebte. In die Mitte des Entwurfs ist eine aufwändige Applikation aus Gold gesetzt: Ein sechszackiger Stern leuchtet dort, der vollständig mit schimmernden Naturperlen ausgefasst ist. Die cremeweißen Meeresschätze symbolisieren seit alters her die Tränen der Trauer aber auch die unvergängliche Liebe. Auf der Rückseite ermöglicht ein Fach die Aufbewahrung eines Bildes, einer Haarlocke oder ähnlicher Souveniers. So kann das wohlerhaltene Schmuckstück zu einem ganz persönlichen Schrein Ihrer Erinnerung werden. Das Medaillon ist wunderbar erhalten und ein typischer Trauerschmuck des viktorianischen Zeitalters. Zu Datierung vgl. Brigitte Marquardt: Schmuck. Realismus und Historismus (1850-1895), München/Berlin 1998, S. 231ff, mit entsprechenden Medaillons der Zeit.

Im 19. Jahrhundert gehörten Medaillons unbestritten zu den beliebtesten Schmuckstücken, die sich in allen Bevölkerungsschichten höchster Popularität erfreuten. Nah am Herzen verwahrt, konnten in Medaillons Erinnerungsstücke an geliebte Menschen oder glückliche Ereignisse vor neugierigen Blicken geschützt stets wachgehalten werden. Als die Fotografie im Verlauf des Jahrhunderts dann erschwinglich wurde und die neuen Lichtbilder die vorher üblichen Miniaturmalereien ablösten, kam die Mode auf, auch diese kleinen Wunderwerke der Technik in einem Medaillon bei sich zu tragen. Je nach Geschmack und Geldbeutel wurden von den Juwelenmanufakturen und Goldschmieden jener Jahre ganz unterschiedliche Stücke aus Tombak, Silber oder Gold gefertigt.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

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