Sei umschlungen!

Viktorianischer Schlangenring mit Diamanttropfen in Gold, London 1901

Der hier vorliegende Ring zeigt in hochkarätigem Gelbgold die Körper zweier Schlangen, in enger Umwindung miteinander verschlungen. Große Diamaten im Tropfenschliff von zusammen mehr als einem Karat Gewicht und schöner Qualität sind auf den Kopfen der Tiere eingelassen. Jeweils zwei kleinere Diamanten bilden die Augen der Tiere. In England werden Ringe dieser Art „promise rings“ genannt, denn ihnen liegt oft ein Versprechen zugrunde: Diese Ringe waren oft Geschenke einer ewig währenden Freundschaft oder wurden als Zeichen einer unauflösbaren Liebe und Verbundenheit getragen. Hintergrund war eine Rückbesinnung auf klassisch antike Motive zu Beginn des 19. Jahrhunderts, im Zuge derer man u.A. den Ouroboros wiederentdeckte – eine Schlange also, die als Symbol der Unendlichkeit den eigenen Schwanz verschlingt. Im viktorianischen Zeitalter dann wurde dieses Motiv gern auf den romantischen Kontext bezogen. Auch Prinz Albert schenkte Königin Victoria zur Verlobung einen Schlangenring. Der massiv geschmiedete Ring ist ausweislich seiner Punzierung in London entstanden. Er datiert in das letzte Jahr der „Victorian Era", denn er ist 1901 dem dortigen Prüfamt vorgelegt worden. Mit seiner ungewöhnlich hochwertigen Ausstattung ist der Ring von Damen und Herren gleichermaßen tragbar.

Schon seit der Antike hat die Schlange die Menschen fasziniert. Einerseits gefährlich durch ihr Gift und ihre List, gemieden als Verführerin von Eva im Paradies, andererseits bewundert durch zahlreiche ihr zugeschriebene Fähigkeiten. Sie galt im alten Ägypten und in Griechenland als Symbol des ewigen Lebens, als klügstes Tier der Erde und gleichsam als Symboltier des Gottes der Medizin, Asklepios. Schmuck mit Schlangenmotiven gewann dann besonders im frühen 19. Jahrhundert große Popularität; einige aus dem Biedermeier überlieferte Schlangenringe und Schmuckstücke in Schlangenmotivik finden Sie in unserem Angebot.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

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