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Vintage 1,43 ct Argyle Diamant aus Australien in Gold, entstanden 1992

Jeder Diamant hat seine eigene Geschichte. Dies trifft nicht nur auf historische Diamanten zu – auch moderne Steine erzählen mitunter etwas über sich und sind wahre Unikate. Dies betrifft weniger weiße Diamanten im Brillantschliff, die sich oft wie ein Ei dem anderen gleichen. Sobald aber die Farbe oder die Form des Diamanten ungewöhnlicher ist, wird der Stein zum Individuum. Hier nun liegt ein Ring vor, der einen 1,43 ct schweren Diamanten aus der berühmten Argyle Mine in Australien fasst. Der Diamant ist im Marquiseschliff geform, spitzoval also, und hat einen leuchtenden Goldton. Die Diamanten aus der Argyle-Mine haben einen besonderen Ruf und sind gesuchte Sammlerstücke. Viele Steine aus dieser Miene haben eine natürliche Farbigkeit, sogar pinke Diamanten werden hier ab und an gefunden und noch häufiger Steine in allen Schattierungen von Champagner und Gold, was geradezu eines der Merkmale der Diamanten aus dieser Mine ist. Der Ring aus hochkarätigem Gold fasst den Stein in einer Linie zum Finger zwischen zwei kleinere Brillanten. Der Goldton des Edelsteines und jener der Ringschiene ergänzen sich zu einem harmonischen Klang. Auch die Form der Ringschiene nimmt Bezug auf den Diamanten: Es bildet sich eine Art Kreuz – vielleicht das Kreuz des Südens, das Seefahrer seit Jahrhunderten auf der Hemisphäre Australiens sicher zu ihrem Ziel geleitet? Zu dem perfekt erhaltenen Ring liegt das originale Kaufzertifikat aus dem März 1992 vom Juwelier Linneys aus Subiaco, Australien vor. wir haben zudem eine neues unabhängiges Gutachten anfertigen lassen, das die Qualität der Materialien bestätigt und einen heutigen Marktwert ausweist. Beide Zertifikate werden mit dem Ring mitgeliefert.

Edelsteine im Marquiseschliff zeichnen sich durch insgesamt 56 Facetten aus, die eine zentrische Tafel umgeben. Ihre Anordnung entspricht der eines klassischen Brillanten. Das Spezielle an dem Schliff ist seine länglich-ovale Grundform, die in zwei Spitzen ausläuft und ein wenig an die Form eines Schiffsrumpfs erinnert. In Fachkreisen ist daher mitunter auch die Rede von einem Schiffchen. Die Schliffform nahm im 18. Jahrhundert mit dem ersten „Marquise“-Diamanten am französischen Hof ihren Anfang. Inspiriert von seiner Muse, der Marquise de Pompadour, die wir aus den duftigen Gemälden Bouchers kennen, gab Ludwig XV. seinen Edelsteinschleifern den Auftrag, Diamanten zu schleifen, die ihn an den Mund und somit das Lächeln seiner Geliebten erinnern sollten. Die sagenumwobene Geschichte verrät bereits, dass es sich bei diesem Schliff um etwas ganz Besonderes handelt – und tatsächlich gilt der Maquiseschliff als sehr schwierig herzustellen, und ein gelungener Stein ist immer eine kleine Meisterleistung.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund doch einmal nicht zufrieden sein, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und wir finden umgehend eine gemeinsame Lösung. Unabhängig davon können Sie innerhalb von 30 Tagen jeden Artikel zurückgeben und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.