Die Lippen der Marquise

Vintage 3,00 ct Marquise-Diamant in Gold, entstanden um 1990

Edelsteine im Marquiseschliff zeichnen sich durch insgesamt 56 Facetten aus, deren Anlage jenen eines klassischen Brillanten entsprechen. Das Spezielle an dem Schliff ist jedoch seine länglich-ovale Grundform, die in zwei Spitzen ausläuft und ein wenig an die Form eines Schiffsrumpfs erinnert – oder an einen sinnlichen Mund. Tatsächlich nahm die Schliffform im 18. Jahrhundert mit dem ersten „Marquise“-Diamanten am französischen Hof ihren Anfang. Inspiriert von seiner Muse, der Marquise de Pompadour, die wir aus den duftigen Gemälden Bouchers kennen, gab Ludwig XV. seinen Edelsteinschleifern den Auftrag, Diamanten zu schleifen, die ihn an den Mund und somit das Lächeln seiner Geliebten erinnern sollten. So entstand eine Juwelenmode, die am französischen Hof ihren Anfang nahm, und auch in den folgenden Jahrhunderten beliebt bleiben sollte – bis in unsere Gegenwart hinein. Der hier vorliegende Ring fasst einen großen Diamanten im Marquiseschliff. Der getönte, warm funkelnde Diamant wiegt 3,00 ct und hat eine schöne Brillant. Er zeigt kleine Einschlüsse, welche das Feuer jedoch nicht trüben. Eine ringsum geschlossene Fassung schützt den Stein vor Beschädigungen – zugleich ergänzt das warme, hochkarätige Gelbgold den warmen Glanz des Diamanten wunderbar: Es ist ein sommerlicher, einladender Eindruck, den der Ring erzeugt. Der kraftvoll entworfene Ring ist in den Jahren um 1990 entstanden. Ein unabhängig entstandenes Zertifikat bestätigt die Qualität des Diamanten und wird mit dem Ring mitgeliefert.

Edelsteine im Marquiseschliff zeichnen sich durch insgesamt 56 Facetten aus, die eine zentrische Tafel umgeben. Ihre Anordnung entspricht der eines klassischen Brillanten. Das Spezielle an dem Schliff ist seine länglich-ovale Grundform, die in zwei Spitzen ausläuft und ein wenig an die Form eines Schiffsrumpfs erinnert. In Fachkreisen ist daher mitunter auch die Rede von einem Schiffchen. Die Schliffform nahm im 18. Jahrhundert mit dem ersten „Marquise“-Diamanten am französischen Hof ihren Anfang. Inspiriert von seiner Muse, der Marquise de Pompadour, die wir aus den duftigen Gemälden Bouchers kennen, gab Ludwig XV. seinen Edelsteinschleifern den Auftrag, Diamanten zu schleifen, die ihn an den Mund und somit das Lächeln seiner Geliebten erinnern sollten. Die sagenumwobene Geschichte verrät bereits, dass es sich bei diesem Schliff um etwas ganz Besonderes handelt – und tatsächlich gilt der Maquiseschliff als sehr schwierig herzustellen, und ein gelungener Stein ist immer eine kleine Meisterleistung.

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