Ein kostbarer Garten

Vintage „Gemüsering“ mit Naturperle, Diamanten & Farbedelsteinen, um 1950


1.290,00 € *
Inhalt 1 Stück
inkl. ges. MwSt., versandkostenfrei
Vintage „Gemüsering“ mit Naturperle, Diamanten & Farbedelsteinen, um 1950
Vintage „Gemüsering“ mit Naturperle, Diamanten & Farbedelsteinen, um 1950
Beschreibung
Begleiten Sie uns in einen verwunschenen Garten. Eine Perle besetzt eine große, warm glänzende Blüte aus granuliertem Gold. Diamanten in Fassungen aus Platin glitzern zwischen goldenen Blätter. Smaragde, Rubine und Saphire lassen als köstliche Früchte die üppige Fülle des Dschungels vor unserem inneren Auge erstehen. Der Ring, der in diese tropische, zauberhafte Fremde entführt, gehört zu einem Ringtypus, der Ende der 1920er Jahre in Deutschland entstand und einen warmen, verspielten Gegenentwurf zur kühlen, graphischen Geometrie des frühen Art Déco der 1920er Jahre bildet. Seinen Namen, „Gemüsering“ erhielt diese Art Ring aufgrund ihres Dekors mit aufgelegten Ranken und Blättern, aus denen Perlen und Edelsteine wie reife Früchte hervorschauen. Das hier vorliegende Exemplar ist in den 1950er Jahren von Hand geschmiedet worden. Bei der Perle handelt es sich um eine echte orientperle. Die rückseitig offenen Fassungen erlauben hier einen Blick auf die Schnittfläche. Besonders schön erkennt man die innere Struktur der Perlen, die wie die Jahresringe eines Baumes ihr Wachstum zeigen und sie als Naturprodukt erkenntlich machen. Eine Zuchtperle würde hingegen einen massiven Kern zeigen, der lediglich von einer dünnen Perlmuttschicht ummantelt ist. Der Ring ist sehr schön erhalten und fand aus Nürnberg zu uns. Einige weitere Schmuckstücke dieser Gattung finden sich z. B. bei Christianne Weber: Schmuck der 1920er und 1930er Jahre in Deutschland, Stuttgart 1990. Sie helfen, auch diesen Ring zu datieren.
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Parallel zu den geometrischen, kühl-weißen Diamantjuwelen des Art Déco entwickelte sich in Deutschland noch eine weitere Formensprache. Aus den Blattornamenten der expressiven Jugendstil-Entwürfe der Wiener Werkstätten und Theodor Fahrners wuchsen Schmuckstücke mit Pflanzenformen, die sog. „Gemüse“-Ringe, -Broschen und -Armbänder. Seinen Namen erhielt diese Art des Schmucks aufgrund des Dekors mit Ranken, Blüten und Blättern, aus denen Perlen und Edelsteine wie reife Früchte hervorschauen. So erscheinen „Gemüse“-Schmuckstücke wie kleine Gärtchen, aus kostbaren Materialien im Miniaturformat gefertigt. Noch bis in die Nachkriegszeit blieben sie modern.
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Größe & Details
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Unser Versprechen
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Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen – damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund doch einmal nicht zufrieden sein, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und wir finden umgehend eine gemeinsame Lösung. Unabhängig davon können Sie innerhalb von 30 Tagen jeden Artikel zurückgeben und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.

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