Karfunkelsteine in drei Reihen

Vintage Granat Collier in drei Reihen mit Silberschließe, um 1960

Granate zählen heute zu den Klassikern unter den Schmucksteinen, doch seinen grandiosen Siegeszug in der bürgerlichen Schmuckmode trat der dunkelrote Edelstein erst relativ spät an, nämlich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Als sog. „Karfunkelsteine“ wurden ihnen im Mittelalter magische Kräfte zugesprochen und sie tauchen in der Literatur dieser Zeit als „Feuerdrachen“ auf, was ihre mystische Aufladung noch einmal untermauert. Nachdem sie über Jahrhunderte vor allem in böhmischem Minen geschürft wurden, gerieten sie bereits in den Jahren um 1800 völlig aber außer Mode. Das änderte sich schlagartig, als Kaiserin Elisabeth von Österreich (Sissi) im Jahr 1854 auf ihrer Hochzeitsreise das Kronland Böhmen besuchte und einige der Schätze der böhmischen Bergwerke geschenkt bekam. Aus diesen Granaten ließ sich die Kaiserin eine ganze Parüre herstellen und präsentierte sich im Glanz der Granate auf einem Hofball der Wiener Gesellschaft. Schon am nächsten Tag soll – so will es die Erzählung – ein wahrer Ansturm auf Schmuckstücke mit den Feuerdrachen ausgebrochen sein. Ein schönes Zeugnis der Granatmode des mittleren 20. Jahrhunderts ist das hier vorliegende, dreireihige Collier, das hier in Berlin zu uns fand. Das schöne Collier mit granatbesetzter Silberschließe nutzt indische Granate, die facettiert geschliffen in drei Reihen aufgezogen sind. Diese Granate haben einen leichten Blauanteil, der ihnen ein eigenes Funkeln verleiht. Die drei Reihen des Colliers fallen mit leichtem Abstand zueinander auf das Décolleté der Trägerin und setzen so einen dunkelroten Farbakzent.

Der Granat, ist als dunkler, blutroter und geheimnisvoller Stein seit jeher Objekt der Begierde von Menschen jeder Altersgruppe. Granatschmuck passt zu beinahe jeder Gelegenheit und wird deshalb nicht nur abends oder zu festlichen Anlässen getragen. Am meisten verwendet sind die dunkelroten Pyrop-Granate. Im Mittelalter zählte man sie zu den bevorzugten Karfunkelsteinen und noch heute sieht man viel antiken Schmuck, der mit roten Granaten ausgefasst ist. Diese stammen meistens aus den Fundstellen in Böhmen. Da der Granat als Edelstein relativ unempfindlich ist, kann einmal erworbener Granatschmuck Begleiter für ein ganzes Leben sein.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund doch einmal nicht zufrieden sein, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und wir finden umgehend eine gemeinsame Lösung. Unabhängig davon können Sie innerhalb von 30 Tagen jeden Artikel zurückgeben und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.


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