Kostbare Verführung

Antikes Naturperlen Collier der Belle Époque, um 1910

In den Jahren um 1900 verfeinerte sich die Schmuckmode und ließ den schweren Pomp des 19. Jahrhunderts hinter sich. Die neuen Entwürfe sollten in reduzierter Farbigkeit den Eindruck von Leichtigkeit und Grazie hervorrufen – auf höchstem technischen und entwerferischen Niveau und in den feinsten Ausstattungen. Das hier vorliegende Perlen-Collier führt diese Mode wunderbar vor. Es besteht nichts weiter als einer Reihe Perlen – doch liegt gerade hier die besondere Kostbarkeit des Colliers begründet! Denn es handelt sich um echte und unbehandelte Naturperlen, welche im Verlauf nach angeordnet sind und in einer besonders großen Naturperle münden. Die Perlen in leicht barocker Naturform haben einen wunderbaren Lüster, den sog. „Orient“. Ihre Farbigkeit ist sehr einheitlich cremeweiß, was auf heller ebenso wie auf dunkler Haut wunderbar aussieht. Die Schließe des Colliers ist aus Gold gefertigt und trägt drei Diamanten im Rosenschliff in Fassungen und einer Rahmung aus Platin. Die Verarbeitung der Schließe hilft, das Collier zu datieren. Es ist in den Jahren um 1910 entstanden. Zu dem eher halsnahen Collier liegt ein unabhängiges Gutachten vor, dass die Echtheit der Perlen bestätigt. Es wird mit dem Collier mitgeliefert.

Wussten Sie, dass man den Lüster von Perlen auch „Orient“ nennt? Das liegt vermutlich daran, dass vor der Erfindung der Zuchtperlen durch den Japaner Mikimoto beinahe alle Salzwasserperlen aus dem Orient kamen. Bevor man also in den arabischen Emiraten Öl fand und man damit unglaublichen Reichtum erwarb, war das Tauchen nach Perlen im persischen Golf die Haupteinnahmequelle vieler orientalischer Länder. Vielfältige Sagen erklären den mythischen Ursprung der Perle. Die berühmteste Erzählung aus der klassischen Antike erkannte in der Perle den Edelstein der Liebesgöttin Venus, welche der Legende nach „schaumgeboren“ war, also ähnlich der Perle einer Muschel entsprungen sein soll. Die wohl berühmteste Darstellungen dieser Szene ist das Venus-Gemälde Sandro Botticellis in den Florentiner Uffizien.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund doch einmal nicht zufrieden sein, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und wir finden umgehend eine gemeinsame Lösung. Unabhängig davon können Sie innerhalb von 30 Tagen jeden Artikel zurückgeben und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.