Ein pinker Sternsaphir

Clusterring mit natürlichem Sternsaphir & 1,26 ct Diamanten, um 1880/1970

Wenn man an Saphire denkt, hat man zunächst blaue Edelsteine im Sinn. Doch ist die Farbpalette, die echte Saphire zu bieten haben, weitaus größer! Je nach Lagerstätte und den bei der Entstehung der Steine beteiligten Elementen können Saphire in beinahe allen Farben des Regenbogens vorkommen. Besonders begehrt sind Saphire mit besonders ausdrucksstarken Farben, weshalb uns der wunderschöne, zart pinke Saphir in dem hier vorliegenden Weißgoldring ganz besonders freut. Dieser kostbare Ring mit seinem Ringkopf aus dem 19. Jahrhundert besticht durch einen wundervollen, natürlichen Sternsaphir in seiner Mitte. Der als hoher Cabochon geformte Edelstein hat eine schöne, pinke Farbe, die intensiv leuchtet. Bei optimalem und punktuellen Lichteinfall zeigt der Edelstein ein inneres Leuchten, das über den Körper des Saphirs zu wandern scheint. Hervorgerufen wird dieser als „Asterismus“ bekannte Effekt durch Einlagerungen des Minerals Rutil, dessen nadelförmige Kristalle das Licht auf diese besondere Weise brechen. Ein Kranz aus zehn funkelnden Altschliff-Brillanten mit einem Gesamtgewicht von etwa 1,26 Karat umgibt den Saphir. Mit ihrer zum Saphir kontrastierend weißen Farbe bringen sie das Pink des Farbsteins besonders gut zur Geltung. Sie sind in seitlich geschlossene Fassungen gesetzt, wie sie typisch für die Entstehungszeit des Ringes sind und was dem Ringkopf ein kompaktes Erscheinungsbild verleiht. Die Ringschiene ist offenbar in den 1970er Jahren erneuert worden, sie besteht aus Weißgold. Der Ringkopf ist aus Silber geschmiedet und der ganze Ring zudem vollständig rhodiniert. Dadurch leuchtet er heute in einem makellosen hellen und einheitlichen Weiß. Ein wahrhaft außergewöhnliches Schmuckstück von himmlischer Eleganz.

Unter Asterismus (von griechisch ἀστήρ (aster) = „Stern“), auch Lichtstern oder Sternenglanz genannt, versteht man in der Mineralogie und Gemmologie sternförmige Lichtreflexe in Kristallen. Erzeugt werden die besonderen Lichtreflexe durch feine Kristallfasern oder -nadeln, die im betreffenden Wirts-Kristall eingelagert sind und sich bei idealer Verteilung in einem Punkt treffen. Je gleichmäßiger die Nadeln angeordnet sind, desto harmonischer und schöner wirkt der Lichtstern. Je nach Kristallsystem und -klasse des betreffenden Minerals treten 4-, 6-, 12- und 24-strahlige Sterne auf. Beim Rosenquarz kann zudem kreisförmiger Asterismus auftreten. Asterismus zeigt sich bevorzugt bei Saphir und Rubin, die Varietäten „Sternsaphir“ und „Sternrubin“ sind daher auch nach diesem Effekt benannt worden. Durch entsprechenden Schliff (Cabochonschliff) wird der Asterismus besonders betont.

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