Eine laue Sommernacht

Wunderbare antike Diamantbrosche des Orientalismus, um 1890

Ein Halbmond leuchtet uns mit dieser Brosche aus Silber, Gold und feinen Altschliff-Diamanten entgegen. Wir fühlen uns in eine laue Sommernacht versetzt. Wie heute, so sehnte man sich bereits in den Jahren um 1890 – am Ende eines bewegtes Jahrhunderts voll technischer Neuerungen – nach der beschaulich-ruhigen und zugleich abenteuerlich-exotischen Ferne, als Ausweg aus den Zwängen des Lebens in der Gegenwart. 67 glitzernde Diamanten sind es hier, welche sich zu einer anmutigen Mondsichel zusammengefunden haben. Die Material-Kombination unserer Brosche aus Gold und Silber war vor Erfindung des Weißgoldes, als man auch Platin noch nicht zu verarbeiten wusste, weit verbreitet: Sie sollte Diamanten heller erstrahlen lassen, sie nicht durch das warme Gold tönen. Mittig funkeln elf sehr schön geschliffene Altschliffdiamanten , die links und rechts auf der Mondsichel von Diamanten im Rosenschliff begleitet werden. Schmuckstücke mit Symbolen wie Stern und Sichelmond sind Zeugnisse der Orient-Mode der Mitte des 19. Jahrhunderts. Anders als in den Jahrhunderten zuvor – noch im 18. Jahrhundert standen die Türken vor Wien – sah man im Osmanischen Reich keine Bedrohung mehr, sondern ein begehrenswertes, fremdes und exotisches Gegenüber. Besonders nach dem Schulterschluss Preußens mit den Osmanen im Krimkrieg der 1850er Jahre liebte man den Orient mit all seinen fremdländischen Eigenschaften, der daraufhin ausgiebig bereist und erforscht wurde. Schmuckstücke wie die vorliegende Brosche illustrieren diesen Orientalismus, genau wie die großen Gemälde der Kunstausstellungen dieser Jahre. Der Mond ist wunderbar erhalten und kam aus London zu uns. Seinen Punzen zeigen indes, dass er zuvor bereits eine Weile in Frankreich getragen wurde.

Im ausgehenden 19. Jahrhundert, insbesondere in den Jahren um 1890, finden wir zahlreiche Photographien, Zeichnungen, aber auch Gemälde mit dem Motiv der Mondsichel. Beispielsweise war der sogenannte „Paper Moon”, eine aus Pappe oder Holz geschnittene Mondsichel, eine beliebte Requisite für reisende Phtotographiestudios. Die meisten Menschen besaßen zu jener Zeit noch keine eigene Kamera und ließen sich meist auf Jahrmärkten auf dem Mond sitzend ablichten, und viele dieser Photographien haben bis heute als Sammlerstücke überlebt.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund doch einmal nicht zufrieden sein, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und wir finden umgehend eine gemeinsame Lösung. Unabhängig davon können Sie innerhalb von 30 Tagen jeden Artikel zurückgeben und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.


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