Die ganze Welt ist eine Bühne

Wunderbare römische Karneol-Gemme mit Theatermaske in einem modernen Goldring

Das perfekte Schmuckstück für alle Schauspielerinnen oder Freundinnen des Theaters ist der Ring aus unserer Werkstatt. Gefasst in massivem 900er Gelbgold präsentiert der Ring in seiner Mitte einen gravierten Karneol aus Römischer Zeit. Der Stein ist im 1. oder 2. Jahrhundert nach Christus geschnitten worden und zeigt eine klassische Theatermaske, wie wir sie aus der antiken griechischem Tragödie kennen.Im antiken Theater nutzen Schauspieler diese typisierte Masken, „persona“ gennant, um Gefühle und Charaktere ihrer Rollen zum Ausdruck zu bringen. Eine lachende und eine weinende Maske sind seit der Antike Sinnbild für das dramatische Theater und versinnbildlichen darüber hinaus in vielen Kunstgattungen die klassische Bildung. Bei unserem Karneol sehen wir eine Maske mit charakteristisch aufgerissenem Mund. Der kraftvolle und zugleich etwas abstrahierende Schnitt des Intaglios verrät seine Entstehung in der späten Kaiserzeit des 1. bis 2. Jahrhunderts nach Christus. Kameen in Karneol entstanden zu dieser Zeit u.a. in Aquileia in großer Zahl, möglicherweise stammt unser Stein auch von hier. Vgl. bes. Erika Zwierlein-Diehl: Antike Gemmen und ihr Nachleben, Berlin/New York 2007. Das Intaglio entstammt aus einer umfangreichen Sammlung antiker Gemmen, die als wir sie in Köln erwarben in ein Armband aus den Jahren um 1800 gesetzt waren. Da es sich bei den Gemmen jedoch ursprüglich um römische Ringssteine handelte, haben wir die Steinschnitte neu gefasst um sie wieder als Ringe tragbar zu machen. So hat unser Schmied einen massiven Bandring für die antike Masken-Gemme gebaut und dazu hochkarätiges Gold verwendet, wie es ein Goldschmied der römischen Antike getan hätte. So kann der nun nahezu 2000 Jahre alte Stein wieder mit Freude getragen werden.

Antike Gemmen und Kameen zu besitzen war über Jahrhunderte Anspruch beinahe aller großen Sammlungen: Wir finden spektakuläre Stücke ebenso im Grünen Gewölbe in Dresden, in der Schatzkammer Rudolf II. bis hin zu den großen privaten Sammlungen wie der des Baron Stosch in späterer Zeit. Das 18. und 19. Jahrhundert brachte zahlreiche große Abdrucksammlungen antiker Siegelsteine und Gemmen hervor, welche die antike Bildsprache der Glyptik beinahe in ihrer Gesamtheit darstellen. So waren sie nicht zuletzt auch Ausdruck einer humanistischen Bildung. In besonderem Maße wichtig für die Vermittlung von Stein- und Muschelschnitten nördlich der Alpen waren seit jeher Italienreisende, die Abdrücke und geschnittene Steine sowie gravierte Muscheln von ihren Bildungsreisen nach Hause brachten um sich an den Geschichten, die die Muschelschalen erzählen konnten zu erfreuen. Die Kunst des Gemmenschneidens hat bis heute in Italien, besonders in der Bucht von Neapel erhalten, wo sie von Generation zu Generation weitergegeben wurde. Heute ist die Scuola dei Cammei in Torre del Greco die weltweit einzige professionelle Ausbildungsstätte für Gemmenschneider, wobei sich jedoch leider die mythologische Themenwelt als Sujet beinahe ganz verloren hat.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund doch einmal nicht zufrieden sein, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und wir finden umgehend eine gemeinsame Lösung. Unabhängig davon können Sie innerhalb von 30 Tagen jeden Artikel zurückgeben und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.