Der Lüster des Persischen Golfs

Wunderbare zarte Naturperlen-Kette mit Diamantschließe, um 1930

Perlenketten sind eine der großen Konstanten der Schmuckmode. Genau aus diesem Grund lassen sich an ihnen subtil die geschmacklichen Veränderungen ihrer jeweiligen Entstehungszeit ablesen: Denn während sie in ihrer Materialität stets gleich bleiben, äußern sich ihre Veränderungen im Detail. Zunächst ist es natürlich die Schließe, die uns auf die Zeit ihrer Entstehung schließen lässt. An der Kombination aus Weißgold und kleinen Diamanten in Millegriffesfassungen können wir deutlich den Zeitgeschmack der Jahre um 1930 ablesen. Auch die detaillierte Gestaltung der Schließe mit Perlen- und Diamantbesatz, welcher bei den kurzen Bubikopf-Frisuren jener Zeit besonders gut zur Geltung kam, fügt sich in jene Mode ein. Doch nicht zuletzt ist es auch die Wahl der Perlen selbst, die zu einem zarten Strang gesammelt wurden, welche die Stilauffassung der goldenen Zwanziger verkörpert, in denen man zarten Schmuck besonders liebte. Die natürlichen Orientperlen sind in einem subtilen Verlauf sortiert, der im Nacken je in einem Fluss kleinster Saatperlen mündet, die Qualität hier ist jedoch überragend, sind doch alle Perlen gleichmäßig rund. Die Kette wird nahe am Hals getragen, sodass sich zudem das Risiko verringert, versehentlich hängenzubleiben – selbst beim ausgelassensten Charleston-Tanz.

Naturperlen gehörten schon immer in die Kunst- und Wunderkammern der Herrscher Europas. Die Werthaltigkeit von Naturperlen gegenüber Zuchtperlen liegt auf der Hand, handelt es sich doch dabei wie bei natürlichen Edelsteinen um kleine Naturwunder. Der Preis für Naturperlen lag in den Jahren um 1900 bei etwa dem für gleichgroße Diamanten und Perlen für eine Halskette wurden meist aus Kostengründen einzeln erworben und gesammelt bis ein Strang beisammen war. Schon bei den Griechen und Römern waren Perlen als Schmuckstücke sehr begehrt. Die griechische Bezeichnung „margarita“ wurde gleichsam auch als Bezeichnung für die Geliebte eingesetzt, ein Begriff, der sich bis heute im Namen Margarete erhalten hat. Im Mittelalter galten Perlen als Zeichen der Liebe zu Gott und so haben sich zahlreich feine Klosterarbeiten erhalten, die aus winzigen Flussperlen hergestellt sind.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund doch einmal nicht zufrieden sein, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und wir finden umgehend eine gemeinsame Lösung. Unabhängig davon können Sie innerhalb von 30 Tagen jeden Artikel zurückgeben und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.


5 Gründe, die Sie zum Strahlen bringen!

Noch keine Artikel angesehen