Für Königinnen

Wunderbares Gold & Diamant-Medaillon mit Bildnis der Marie Antoinette, Frankreich um 1860

Die Bewertung historischer Persönlichkeiten verändert sich mitunter stark. Heute noch verehrt, wandelt sich Hochachtung nicht selten in Ablehnung, wenn weniger rühmliche Eigenschaften der Person im Laufe der Zeit ans Licht kommen. Dass es indes auch anders herum sein kann, zeigt uns das Schicksal einer der wohl berühmtesten Königinnen der Geschichte, der Marie Antoinette. Zur Zeit der Revolution in Frankreich wurde Marie Antoinette, die Österreicherin an der Seite des Königs von Frankreich, von den Franzosen richtiggehend gehasst: Man machte an ihr alles Üble der Zeit fest, Misswirtschaft und Korruption. Üble Nachrede, wie das ihr angelastete berühmte Zitat „Es gibt kein Brot? Sollen Sie doch Brioche essen!“, ließ das Königshaus als abgehoben und fern vom Volke erscheinen. Ihr Ende auf dem Schafott bedauerten da nur wenige. Zur Zeit des Second Empire indes, unter der Herrschaft Napoleons III. von 1852 bis 1870, war von dieser früheren Verachtung nicht mehr viel geblieben. Eugenie, die neue Kaiserin Frankreichs, liebte ihre Vorgängerin und verehrte sie und ihr Hofleben innig. Frankreich sollte wieder als starke Monarchie einen eigenen Platz in Europa behaupten und die Erinnerung an die vermeintlich guten früheren Zeiten gingen so weit, dass sich die Kaiserin 1854 von Franz Xaver Winterhalter sogar als Marie Antoinette malen ließ. Das Portrait, wir zeigen es anbei, wird heute im Metropolitan Museum in New York verwahrt. Das hier vorliegende Medaillon aus hochkarätigem Gold ist in genau dieser Zeit entstanden. Es stammt aus Frankreich, seine geschwungene Außenlinie und voluminöse Form verrät seine Entstehung um 1860. Auf der Vorderseite trägt es eine in feinster Weise gemalte Miniatur der Marie Antoinette im Hermelinmantel. Vier Diamanten zieren ihr Haar und Dekolleté. Überirdisch schön ist das gepuderte Gesicht unter der ebenso gepuderten Perücke. Sanft und nachsichtig geht der Blick der Landesmutter nach rechts. Der Anhänger verfügt über eine große Öse, an welcher er ursprünglich sicher an einem Samtband getragen wurde. Im Innern ist Platz für zwei Fotografien oder andere sentimentale Geheimnisse. Er ist erstklassig erhalten und ein schönes Erinnerungsstück für alle Freundinnen Frankreichs.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

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