Die Leichtigkeit einer Epoche

Wundervoller antiker Ring mit Blisterperle & Diamanten, um 1915

Die Leichtigkeit und heitere Eleganz der Belle Époque ist in dem hier vorliegenden, exquisiten Ring eingefangen. Es war eine Zeit, die weiße, leuchtende Schmuckstücke liebte in Formen, die immer leichter, zarter, ja, geradezu ätherisch. wurden. Besonders die immer weiter geübte Verwendung des Platins erlaubte es dabei, allerzarteste Stege und Strukturen zu schaffen. Kaum mehr als die Fäden im Netz einer Spinne, wie ein luftiges Gespinst spannen sich diese Entwürfe auf, sei es als Anhänger, als Brosche oder als Ring. Und stets tragen sie leuchtende Diamanten. Der hier vorliegende Ring der Jahre um 1915 präsentiert in seiner Mitte eine wundervolle Blisterperle, eine Naturperle, die ringsherum von Diamanten im historischen Altschliff und kleinen Diamantrosen eingerahmt wird. (Zum Begriff der Blisterperle siehe: „Erfahren sie mehr") Besonders zur Geltung kommt durch diese Gegenüberstellung die unterschiedliche Lichtbrechung der hier verwendeten Materialien. Während die Diamanten sternenklar Leuchten, hat die Perle einen wunderbar zart schimmernden Lüster. Eine zarte Blüte ist so ausgebildet und fein durchbrochen ist das Platin seiner Oberseite. Eine gelbgoldene Ringschiene fügt etwas Wärme zum weißen Schimmern der Materialien hinzu. Der Ring fand aus dem Mitteldeutschen zu uns und wir denken, dass er sein Leben ursprünglich als ein kostbarer Anhänger begann. In der Mitte des 20. Jahrhunderts wurde das Schmuckstück dann zum Ring umgewandelt. Mit seiner exzellenten Verarbeitung und seinem perfekten Aussehen ist der Ring ein wundervoller Blickfang an der Hand.

Bevor der japanische Unternehmer Mikimoto die Perlenzucht erfand und damit in den 1920er Jahren den Perlenmarkt revolutionierte, waren echte Perlen so selten und so kostbar, dass sie Preise erreichten, die bei denen von gleichgroßen Diamantrosen lagen. So verwundert es nicht, dass besonders schöne Perlen-Schmuckstücke in den großen fürstlichen Schatzkammern zu finden sind, wie beispielsweise der Schmuck der Sächsischen Königin oder der Königin von Bayern. Die Lieferanten der Perlen waren nicht nur Meeresmuscheln und Austern sondern vor allem Muscheln aus den Flüssen und Bächen Mitteleuropas. Auch die Perlenkette in der Schatzkammer der Münchner Residenz besteht aus bayerischen Flußperlen. Für andere Schmuckstücke als Perlenketten, für die man ja vollrunde Perlen benötigt, wurden nicht nur runde Perlen verwendet, die im Muskelgewebe der Muscheln gewachsen waren sondern auch solche, die fest mit der Muschelschale verbunden waren. Solche Perlen entstehen, wenn Fressfeinde der Muschel versuchen die Muschelschale zu durchdringen um an das Muskelfleisch zu gelangen. Die wehrhafte Muschel verschließt die durchbohrte Schale mit Perlmutt, wodurch ebenfalls Perlen entstehen, die jedoch fest der Muschelschale aufsitzen. Diese so entstandenen Perlen nennt man Blisterperlen und wir finden sie regelmäßig in antiken Schmuckstücken. Meist rückseitig geschlossen gefasst, werden die kostbar schimmernden Blisterperlen aus der Muschelschale gelöst und dann in Gold oder Silber gesetzt. Ein Vorgehen das bereits die alten Ägypter kannten.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

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