Wie im Tanz vereint

Hochkarätiger Toi-et-Moi Ring der Jahre um 1905 mit zwei Altschliff-Brillanten

Der hier vorliegende Goldring der ersten Jahre des 20. Jahrhunderts zeigt eine reiche Ausstattung mit zwei Brillanten im Altschliff. Der Ring selbst besteht aus edlem, 18-karätigem Gelbgold und präsentiert die beiden Brillanten auf der elegant geschwungenen Schiene. So scheinen die beiden Edelsteine wie im Tanz umeinander zu kreisen. Die elegante Gegenüberstellung der beiden Protagonisten des Ringes, welche den strahlenden Glanz dieser kostbaren Schätze erst richtig zur Geltung bringt, weist den Ring als sogenanntes „Toi-et-Moi“-Schmuckstück aus. Diese Entwürfe des „Du-und-ich“ waren stets Gaben romantischer Natur und damit Liebesgeschenke erster Güte. Gerade Entwürfe mit zwei gegenüber gestellten Elementen, seien es zwei Brillanten, Saphire, feine Perlen oder andere Edelsteine, hatten in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts große Konjunktur: Man liebte das Spiel mit Symbolen und in der Vorstellung der Zeit stehen sich hier Mann und Frau als Liebende gegenüber; als eigenständige Elemente erkennbar, doch fest verbunden durch ihr Gefühl und symbolhaft vereint in einem Schmuckstück. So ist ein wunderbarer Ring entstanden, der heute noch so schön leuchtet wie zu seiner Entstehungszeit.

Palladium für die Schmuckherstellung zu verwenden ist eine relativ neue Entwicklung. Das Metal, eng dem Platin verwandt, ist seit 1805 bekannt, doch nutzte man es zunächst nur sehr selten. Erst im Jahr 1939, als Platin für die Kriegswirtschaft benötigt und streng rationalisiert wurde, wurde mit einem Mal Palladium in Großbritannien als Alternative für den Einsatz in weiß glänzendem Schmuck entdeckt. Zahlreiche Schmuckstücke aus dieser Zeit setzen auf das neuartige Metall. In den 1950er Jahren verschwand Palladium dann wieder. Die Mode hatte sich gewandelt und gelbgoldener Schmuck war nun nachgefragt. Die weiße Farbe des Palladiums war nicht mehr modern.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund doch einmal nicht zufrieden sein, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und wir finden umgehend eine gemeinsame Lösung. Unabhängig davon können Sie innerhalb von 30 Tagen jeden Artikel zurückgeben und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.


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