Für die Liebesgöttin

Zarte Kette aus Orientperlen mit Smaragd- & Diamantschließe, um 1920


4.190,00 € *
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Beschreibung
Perlen haben die Menschen seit jeher fasziniert, Ihr unvergleichlicher Schimmer wurde zu allen Zeiten in allen Kulturen hoch geschätzt und sicherte der Perle einen Ehrenplatz unter den kostbarsten Materialien. Vielfältige Sagen erklären ihren mythischen Ursprung. So werden Perlen in Europa als die Edelsteine der Liebesgöttin Venus angesehen, welche der Legende nach „schaumgeboren“ ist, also ähnlich der Perle einer Muschel entsprungen sein soll. Die wohl berühmteste Darstellungen dieser Szene ist das Venus-Gemälde Sandro Botticellis in den Florentiner Uffizien. In den Jahren um 1900 wurden Perlen noch mit Gold aufgewogen, denn echte Perlen, die meist aus dem Persischen Golf stammten, waren ausgesprochen selten und kostbar. Erst seitdem es in den 1920er Jahren in Japan erstmals gelungen war, Perlen in Muscheln zu züchten und kultivieren, konnten sich in den folgenden Generationen auch breitere Bevölkerungskreise Perlenschmuck leisten. Aber aus Zuchtperlen, nicht aus natürlich gewachsenen Perlen. Aus den Zwanzigerjahren Jahren des 20. Jahrhunderts stammt auch die vorliegende Kette aus echten Naturperlen. Die im Verlauf gereihten Perlen haben ein einheitliche creme-weiße Farbe und eine teils leicht barocke Form. Auch die Schließe der Kette zeigt sich qualitätvoll. Sie ist aus Weißgold gefertigt und mit zwei kleinen Diamanten und einem Smaragd besetzt. Ihre Form zeigt die elegante Handschrift des Art Déco. Das Collier das aus Köln zu uns kam, wird mit einem Gutachten der Deutschen Gesellschaft für Edelsteinbewertung Idar-Oberstein geliefert, das die Echtheit der Orientperlen belegt.
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„Wohl ist die der Perlen verliehende Schönheit es wert, dass Tausende kühner Taucher, Küstenbewohner des Persischen Golfes, daß die verwegenen Perlenfischer Ceylons und Japans die Schrecken und Gefahren der Tiefe nicht achten, ein Zusammentreffen mit Hai- und Sägefischen nicht scheuen, die tödliche Umarmung der Polypen nicht fürchten, um die auf düsterem Meeresgrunde lagernde Perlenmuschel an das helle Licht der Sonne zu bringen. Doch nicht jede dieser Muscheln belohnt die Mühe und Beschwerde ihres Räubers, und Hunderte täuschen die hoffende Erwartung auf köstlichen Inhalt. Ist jedoch eine gefunden, welche den ersehnte Schatz in sich verschließt, so ist es nicht selten, daß sie dem glücklichen Finder gleich viele Perlen verschiedener Größen spendet. Mannigfach in Formen, in Farben vom tiefsten Schwarz bis zum blendenden Weiß, häufig auch gelblich, seltener in Rosa schimmernd, lieblich durch ihren glanzvollen Schmelz, hat sich die Perle in ihrer Wertschätzung die Stellen neben dem farbensprühenden Diamanten zu erringen gewusst.“ „Die Perle“, Der Bazar, 1888.
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Unser Versprechen

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