Ein Begleiter mit Geschichte

Zarter Ring aus unserer Werkstatt mit antiken Diamanten in Roségold


980,00 € *
Inhalt 1 Stück
inkl. ges. MwSt., versandkostenfrei
Beschreibung
Zart, jedoch nicht zerbrechlich. Außergewöhnlich, jedoch alltagstauglich. Historisch inspiriert, jedoch kompatibel mit dem modernen Leben. Ein Schmuckstück zu entwerfen, das sich an die Feinheit und Eleganz des Art Déco anlehnt und gleichzeitig täglich tragbar ist, das war unser Ziel bei dem hier vorliegenden Ring. Umgesetzt haben wir unser Vorhaben, indem wir fünf Diamanten in einer Reihe quer zum Finger angeordnet haben, in getreppten, von den geometrischen Entwürfen der 1920er Jahre inspirierten Fassungen mit feinen Millegriffes. So bleibt der Entwurf subtil, lebt aber trotzdem von seinen hochwertigen Materialien und den handwerklichen Details, die Bezug nehmen auf die Schmuckgeschichte. Dabei haben wir den Ring auch unter dem Gedanken der Nachhaltigkeit gestaltet. Das hier verwendete Gold ist von uns recycelt worden, die Diamanten, haben wir über Jahre hinweg aus älteren, unvollständig erhaltenen Schmuckstücken zusammengesammelt. So konnten wir hier fünf antike Diamanten farblich und in der Größe passend sortieren: Drei zentrale Diamanten im Altschliff des späten 19. Jahrhunderts werden durch zwei äußere Diamanten im sog. 8/8-Schliff ergänzt. Ihrer Brillanz setzt das Roségold einen warmen und modernen Gegenpol entgegen, doch auch das mit historischem Bezug, liebte doch gerade das ausgehende 19. Jahrhundert die rötlichen Goldlegierungen. Dank seines flachen Aufbaus mit vertieften Fassungen ohne Krappen ist der Ring nicht nur komfortabel sondern gleichzeitig schonend gegenüber feinen Stoffen und zieht keine Fäden. Fast könnte man vergessen, ihn am Finger zu tragen – wäre da nicht dieses beständige Funkeln im Augenwinkel...
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In der Antike wurden Diamanten vor allem für ihre unvergleichliche Härte geschätzt. Als Symbole unbesiegbarer Stärke war ihre Schönheit bestenfalls zweitrangig. Tatsächlich erscheinen die frühen Diamanten dem modernen Auge überhaupt nicht attraktiv. Mittelalterliche Schlifftechniken erlaubten ebenfalls keine spektakulären Lichtreflexe und die verbreiteten Tafelschliffe brachten nur Helligkeit und Farbe der Steine zur Geltung. All das änderte sich im Verlauf des 17. Jahrhunderts. Der Adel des Barock entwickelte eine Vorliebe für glitzernde Edelsteine. Besonders populär waren Diamanten im Rosenschliff, deren vielfältige Facetten das Kerzenlicht wunderbar reflektieren. In der Mitte des Jahrhunderts entwickelte sich ein erster, früher Brillantschliff, der nach dem einflussreichen Kardinal Jules Mazarin als Mazarinschliff bezeichnet wird und sich durch eine Krone mit 17 Facetten auszeichnet. Bereits gegen Ende des Jahrhunderts wurden diese Diamanten dann durch eine neue Form abgelöst, der nach seinem Erfinder benannte Peruzzi-Schliff. Vincenzo Peruzzi war ein Edelsteinschleifer aus Venedig, der die Krone der Diamanten um zusätzliche Facetten auf insgesamt 33 erhöhte und so das Feuer der Steine enorm steigerte. Diese frühen Brillanten waren jedoch, was Anzahl und Form der Facetten angeht, nicht standardisiert. Jeder Stein wurde so geschliffen, dass möglichst viel Substanz erhalten bleiben konnte. Neue Diamantvorkommen in Brasilien führten in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts dann zu einer Schliffform, die als Old Mine Cut bekannt wurde. Diese Diamanten ähneln bereits sehr unseren heutigen Vollschliff Brillanten, doch sollten noch einige Generationen stetiger Entwicklung der Schlifftechnik nötig sein, bis aus dem Old Mine Cut zunächst der Altschliff (oder Old European Cut), und schließlich in den 1940er Jahren der moderne Vollschliff wurde.
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Unser Versprechen

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Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen – damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund doch einmal nicht zufrieden sein, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und wir finden umgehend eine gemeinsame Lösung. Unabhängig davon können Sie innerhalb von 30 Tagen jeden Artikel zurückgeben und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.