Gabe der Natur

Zarter Ring mit Naturperle & Diamanten in Weißgold & Platin um 1920

Zwei funkelnde Blüten, Lilien vielleicht, halten eine schimmernde Perle empor. Die kostbare Gabe des Meeres, das Geschenk einer Muschel aus den Tiefen des Ozeans, schimmert weiß, warm, changierend zwischen crème und rosé. In der Aufsicht ist die Perle perfekt rund. In der Seitenansicht zeigt sich ihre leicht gedrückte Form, die sich so ideal in den Ring hinein anschmiegt. Die beiden Blätter an den Seiten sind vollständig mit funkelnden, weißen Diamanten ausgefasst. Sie sind in Platin gesetzt, um ihr weißes Licht noch besser gelten zu lassen. Der Ring selbst ist hingegen aus Weißgold gefertigt. Frühe Weißgoldlegierungen wie diese, der Ring ist in den Jahren um 1920 entstanden, hatten noch einen deutlichen warmen Glanz. Daher kombinierten die Goldschmiede der Zeit sie oft mit Schauseiten aus Platin, um den weißen Schimmer des Schmucks perfekt zu machen. Der Ring ist perfekt erhalten und zeigt noch im Detail, etwa in der Ansicht der Gravuren der Seite, viel Liebe für die Gestaltung. Wir haben ihn im Württembergischen erwerben können. Bereits bei den Griechen und Römern des Altertums waren Perlen als Schmuckstücke sehr begehrt: Die griechische Bezeichnung „margarita“ wurde gleichsam auch als Bezeichnung für die Geliebte eingesetzt, ein Begriff, der sich bis heute im Namen Margarete erhalten hat. Kein Wunder also, dass sich dieser Ring auch als Verlobungsring ganz wunderbar eignet.

Mit der Erfindung des Gaslichtes und dann des elektrischen Lichtes zum Ende des 19. Jahrhunderts erfüllte mit einem Mal gleißende Helligkeit die Ballsäle Europas. Kein dunkles, gelbes Kerzenlicht mehr, sondern das weiße Leuchten hunderter Lampen ließ den Schmuck der Damen glänzen und glitzern wie nie zuvor. Kein Wunder, dass in der Folge dieser Entwicklungen auch eine neue Mode entstand: Weißjuwelen aus Diamanten und Silber antworteten auf die neuen Lichtverhältnisse und lösten die bisherigen farbigeren Entwürfe ab. Überhaupt wurde der Schmuck zunehmend reicher mit funkelnden Edelsteinen ausgefasst, um ein immer luxuriöseres und reicheres Erscheinungsbild zu schaffen. Auf den großen Bällen in Paris, London und St. Petersburg wurden immer prachtvollere Diamantcolliers präsentiert, zudem Tiaren, Broschen und Ringe, allesamt Träume in weißen Diamanten. Der Name der Epoche, die Belle Époque, zeigt noch heute das Ziel dieser Zeit an: In Schönheit zu glänzen. Doch auch in den folgenden Dekaden blieb die Mode weißen Schmucks aktuell, bis hin zum Art Déco der 1920er Jahre. Allein die Materialien der Fassungen wandelten sich. Das schnell anlaufende Silber wurde zunächst durch Platinauflagen ersetzt und später durch Schmuck ganz aus Platin bzw. dem kurz vor dem Weltkrieg entwickelten Weißgold.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

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