Kunstformen der Natur

Zartes antikes Diamant-Collier in Silber & Platin, um 1910

In den Jahren von 1899 bis 1904 erschienen unter dem Titel Kunstformen der Natur fünf Hefte, in denen der deutsche Zoologe Ernst Haeckel seine Forschungen zur Gestalt der Tiere einer weiteren Öffentlichkeit zur Verfügung stellte. Haeckels Ansatz, die ohne Hinzutun des Menschen entstandene Naturschönheit von oftmals bislang unbekannten Lebewesen darzustellen, führte zu einer breiten Begeisterung für die in diesen Publikationen erstmalig zu sehenden Mikrostrukturen der Natur. Haeckel präsentierte und arrangierte die behandelten Organismen auf zahlreichen Schautafeln unter ästhetischen Gesichtspunkten, wobei sein Interesse den unter dem Mikroskop sichtbaren Strukturformen der Lebewesen galt, die ihm oftmals wie das kunstvolle Werk von Ingenieuren oder Architekten erschien. Haeckel selbst empfahl sein Werk den Künstlern seiner Zeit als Vorlage: „Die moderne bildende Kunst und das moderne mächtig emporgeblühte Kunstgewerbe, werden in diesen wahren „Kunstformen der Natur“ eine reiche Fülle neuer uns schöner Motive finden.“ (Ausgabe Leipzig 1904, S. 4) Die großformatigen, farbig gestalteten lithographischen Schautafeln über den Aufbau verschiedener Lebewesen – vor allem von meeresbewohnenden Kleinstlebewesen – beeinflussten nicht nur die Wissenschaft, sondern auch das Kunstschaffen zu Beginn des 20. Jahrhunderts. So regte Haeckels Werk das Kunstgewerbe dieser Jahre soweit an, dass seine Kunstformen der Natur regelrecht zu Naturformen in der Kunst wurden und sich als Architekturen, Reliefs auf Silberarbeiten oder eben als kostbare Goldschmiedearbeiten niederschlugen. Berühmte Beispiele für den direkten Einfluss Haeckels sind die Glaslüster des Ozeanischen Museums in Monaco von Constant Roux sowie das monumentale Tor zur Weltausstellung 1900 in Paris von René Binet. Der Entwurf des hier vorliegenden Colliers ist deutlich von diesem Blick in eine zuvor unbekannte Welt beeinflusst. An einer zarten Kette ist ein filigran durchbrochener Anhänger fest montiert. Der pendelförmige Anhänger endet in einen runden Zierelement in dessen Mitte ein Stern aus feinen Diamantrosen glitzert. Fünf Altschliff-Diamanten in setzten zusätzliche Glanzpunkte. Aufgelöst in zarte Gitterstäbe strahlt das Schmuckstück eine kristalline Leichtigkeit aus, welche an die bei Heckel abgebildeten Kleinstlebewesen erinnert. Das in den Jahren um 1910 gefertigte Schmuckstück ist sehr schön erhalten und kam aus dem Pfälzischen zu uns.

In den Jahren von 1899 bis 1904 erschienen unter dem Titel Kunstformen der Natur fünf Hefte, in denen der deutsche Zoologe Ernst Haeckel seine Forschungen zur Gestalt der Tiere einer weiteren Öffentlichkeit zur Verfügung stellte. Haeckels Ansatz, die ohne Hinzutun des Menschen entstandene Naturschönheit von oftmals bislang unbekannten Lebewesen darzustellen, führte zu einer breiten Begeisterung für die in diesen Publikationen erstmalig zu sehenden Mikrostrukturen der Natur. Haeckel präsentierte und arrangierte die behandelten Organismen auf zahlreichen Schautafeln unter ästhetischen Gesichtspunkten, wobei sein Interesse den unter dem Mikroskop sichtbaren Strukturformen der Lebewesen galt, die ihm oftmals wie das kunstvolle Werk von Ingenieuren oder Architekten erschien. Haeckel selbst empfahl sein Werk im Vorwort den Künstlern seiner Zeit als Vorlagenwerk: „Die moderne bildende Kunst und das moderne mächtig emporgeblühte Kunstgewerbe, werden in diesen wahren „Kunstformen der Natur“ eine reiche Fülle neuer uns schöner Motive finden.“ (Ausgabe Leipzig 1904, S. 4) Die großformatigen, farbig gestalteten, lithographischen Schautafeln über den Aufbau verschiedener Lebewesen - vor allem von meeresbewohnenden Strahlentierchen - beeinflussten nich nur die Wissenschaft, sondern auch das Kunstschaffen zu Beginn des 20. Jahrhunderts. So regte Haeckels Werk das Kunstgewerbe dieser Jahre soweit an, dass seine Kunstformen der Natur regelrecht zu Naturformen in der Kunst wurden und sich als Architekturen, Reliefs auf Silberarbeiten oder eben als kostbare Goldschmiedearbeiten niederschlugen. Berühmte Beispiele für den direkten Einfluss Haeckels sind die Glaslüster des Ozeanischen Museums in Monaco von Constant Roux sowie das monumentale Tor zur Weltausstellung 1900 in Paris von René Binet.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund doch einmal nicht zufrieden sein, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und wir finden umgehend eine gemeinsame Lösung. Unabhängig davon können Sie innerhalb von 30 Tagen jeden Artikel zurückgeben und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.


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