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Zartes Collier mit Naturperle & Diamanten in Gold & Silber, um 1910

Das Palmettenmotiv ist eines der ältesten Motive der Kunstgeschichte. In antiker Zeit war es als Ziermotiv unter anderem unter den Babyloniern, Etruskern, Ägyptern und Griechen gebräuchlich. Selbst im Mittelalter finden wir es in der Architektur der Romanik, und auch die Renaissance vergaß es nicht. Ihre antik-griechische Konnotation schließlich führte dazu, dass die Palmette auch im Klassizismus des 19. Jahrhunderts weithin Verwendung als Ornament fand. Der abstrahierte Fächer einer Palme findet sich auch hier als Hauptmotiv des vorliegenden Colliers der Jahre um 1910. Die Palmette befindet sich beweglich unter einem feinen Steg pendelnd, der unter einem halbmondförmigen Element abgehängt ist. Diamanten in alten Schliffen besetzen die gesamte Oberfläche des Entwurfs, während eine Perle mittig die Palmette ziert. Die zeittypische Technik in Silber auf Gold lässt das Schmuckstück in kühler, weißer Farbigkeit leuchten. Eine sehr feine, originale Silberkette ist fest am länglichen Anhänger montiert. Hier wird die Palmette als subtile Referenz an die Kunst der alten Ägypter zu verstehen sein: Während der Belle Époque ergriff zum wiederholten Mal eine Ägyptenmode die westliche Welt. Es entstanden insbesondere um die Jahrhundertwende herum zahlreiche Entwürfe, welche altägyptische Motive wie Skarabäen, Schlangen und auch Palmetten inkorporierten und im Stil ihrer Zeit interpretierten. Auch namhafte Künstler wie Carl Fabergé entwarfen Juwelen in diesem Stil. Doch ganz aus der Mode kam das „Egyptian Revival“ nie: In den 1920ern entfachte die Wiederentdeckung des Grabs Tutanchamuns den Trend von Neuem, und in den 1960er Jahren war es Liz Taylor in ihrer Rolle als Cleopatra.

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