Inniglich verbunden

Zartes Schleifen-Collier aus Platin, Diamanten & Naturperle, Deutschland um 1910

Die Jahre zwischen 1890 und 1914 werden als „Fin de Siècle“ (frz. für „Ende des Jahrhunderts“) bezeichnet. Der Schmuck dieser Zeit zeigt eine große Bandbreite von Stilen. Neben dem Jugendstil war vor allem der sogenannte Girlandenstil beliebt, der Formen des 18. Jahrhunderts wieder aufnahm. Zu seinen bevorzugten Motiven gehörten elegante Schleifenformen, die in vielfältigsten Variation aus edlen Materialien gestaltet wurden. Die Schleife als im Wortsinne „Verbundenheitsmotiv“ eignete sich besonders gut als Liebes- und Freundschaftsgeschenk. Queen Elisabeth II. trägt bis heute ihre großen Schleifenbroschen immer zu Anlässen, bei denen sie diese Verbundenheit zeigen will. Die größte und schönste Schleifenbrosche der Queen, die sog. „true lover´s knot brooch“, war zuletzt bei der Hochzeit von William und Kate zu sehen und war hier in ihrem Wortsinn eingesetzt: Die „Schleife der wahrhaft Liebenden“, unlösbar geknotet, setzte ein Zeichen für die Zustimmung der Queen zur bürgerlichen Liebeshochzeit ihres Enkels. Auch das das vorliegende Collier zeigt sich als Variation dieses alten Motiv: An einer Ankerkette aus Platin befindet sich ein fein gearbeiteter Anhänger in Form einer kleinen Schleife. Ihre Oberfläche ist vollständig mit funkelnden Diamantrosen ausgefasst. Als besonderer Blickfang schimmert im Zentrum der Komposition ein schöner Altschliffdiamant an dem ein weiterer Diamant und eine schöne Naturperle in schmelzendem Lüster angehängt ist. Ein Gutachten aus Idar-Oberstein bestätigt, dass es sich bei der Perle um eine natürliche Salzwasserperle handelt, eine Orientperle also die in den Jahren um 1900 etwa so teuer war wie ein gleichgroßer Diamant. In den Jahren um 1910 gearbeitet, ist das Collier ist exzellent erhalten und begeistert durch sowohl durch seine elegante Formensprache, seine prachtvolle Ausstattung sowie seine qualitätvolle Verarbeitung. Durch seine kluge Kombination von Diamanten und Platin ist es zudem besonders gut zu vielen anderen Schmuckstücken kombinierbar.

Naturperlen gehörten schon immer in die Kunst- und Wunderkammern der Herrscher Europas. Die Werthaltigkeit von Naturperlen gegenüber Zuchtperlen liegt auf der Hand, handelt es sich doch dabei wie bei natürlichen Edelsteinen um kleine Naturwunder. Der Preis für Naturperlen lag in den Jahren um 1900 bei etwa dem für gleichgroße Diamanten und Perlen für eine Halskette wurden meist aus Kostengründen einzeln erworben und gesammelt bis ein Strang beisammen war. Der Zauber, der von natürlichen Perlen ausgeht, ist kaum in Worte zu fassen, ist doch jede Naturperle anders als die andere und hat ihren eigenen Glanz, ihr eigene Struktur und Lüster. Es sind immer wunderbare Unikate der Natur – die heute kaum noch zu finden sind.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund doch einmal nicht zufrieden sein, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und wir finden umgehend eine gemeinsame Lösung. Unabhängig davon können Sie innerhalb von 30 Tagen jeden Artikel zurückgeben und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.


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