Der Traum vom Weiß

Zeitloser Trilogie-Ring mit Altschliff-Diamanten & Perle, um 1930

Schmuck in edlem Weiß – das war der Traum der Schmuckgestalter seit dem späten 19. Jahrhundert. Doch die technischen Möglichkeiten setzten diesem Traum noch einige Zeit einen Riegel vor. Diamanten waren zwar verfügbar, doch die heikle Stelle war die Frage nach dem richtigen Metall. Zunächst war nur Silber verfügbar, um daraus weißen Schmuck zu gestalten, doch läuft das Metall an und kann Verfärbungen auf Haut und Kleidern hinterlassen. Seit den Jahren um 1900 wurde dann immer häufiger Platin verwendet, doch war dessen Bearbeitung schwierig und das Metall noch viel teuerer als Gold, sodass es hier meist bei Auflagen aus Platin auf der Schauseite der Stücke blieb. Erst im Jahre 1913 trug Karl Richter aus Pforzheim sein Patent für eine Weißgoldlegierung ein. Doch der Moment war ungünstig: Es sollte noch bis nach dem 1. Weltkrieg dauern, bis sich das neue Metall richtig durchsetzte: Mit der Mode des Art Déco jedoch gab es hier kein Halten mehr. Da jedoch die frühen Weißgoldlegierungen oft noch minimal gelbstichig waren und man zudem die Eigenschaft des Platins schätzte, durch seine Härte auch zarteste Details zu halten, nutzte man in den Zwischenkriegsjahren häufig Platin als dünne Schichte auf der Oberseite von Weißgoldschmuck. So auch hier: Neben den alten Diamantschliffen und der Nutzung einer wohl natürlichen Perle ist es diese charakteristische Metallkombination, welches uns die Datierung dieses Ringes erlaubt. Der Ring ist als sog. Trilogie-Ring entworfen, zwischen dessen geschwungenen Enden drei Edelsteine gefasst sind: Zwei sehr reine Altschliff-Diamanten von je etwa 0,22 ct und eine leicht grau-violette Perle, die dem Ring eine individuelle Note verleiht. In Trilogie-Ringen soll, so erzählt man, eine versteckte Botschaft zu lesen sein: Die Dreizahl der Steine soll dabei für die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft stehen und somit auf ein gemeinsam gelebtes Leben verweisen. So eignen sie sich besonders als Liebes- oder Freundschaftsgeschenk. Mit seiner klassischen Gestaltung und den hochwertigen Materialien in kühlem Weiß ist der Ring ein zeitloses Schmuckstück, das bereits vorhandene Juwelen der Belle Époque, des Art Déco und selbst späterer Zeiten hervorragend ergänzen kann. Schon in seiner Entstehungszeit war er ein besonders luxuriöses Stück, sind doch Ringe mit natürlichen Orientperlen in zeitgenössischen Schmuckannoncen drei- bis viermal höher bepreist als vergleichbare Ringe mit Zuchtperlen.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund doch einmal nicht zufrieden sein, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und wir finden umgehend eine gemeinsame Lösung. Unabhängig davon können Sie innerhalb von 30 Tagen jeden Artikel zurückgeben und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.


UNSER VERSPRECHEN

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