Si tacuisses, philosophus mansisses

Herrenring des späten Art Déco mit Essex Crystal, um 1940

Die griechische Philosophie steht an der Wiege der westlichen Zivilisation und wirkt bis heute fort. Seit dem sechsten vorchristlichen Jahrhundert entwickelten die griechischen Denker Modelle der Welt, die jenseits der Mythologie rationale Erklärungsmuster anboten. Vor allem die Namen Sokrates, Platon und Aristoteles gelten bis heute als Inbegriff der Weisheit. Der vorliegende eindrucksvolle Herrenring präsentiert einen außergewöhnlichen Steinschnitt, welcher der antiken Philosophie huldigt. Wir sehen einen großen ovalen Cabochon aus Bergkristall mit dem rückseitig eingeschnittenen Kopf eines griechischen Philosophen. Dieser sogenannte „Essex Crystal“ ist lebensecht bemalt und mit einem Hintergrund aus schimmerndem Perlmutt versehen. So tritt der lockige Bart und das schon leicht schüttere Haupthaar des klassisch gewandeten Mannes wunderbar plastisch hervor. Die buschigen Augenbrauen und die faltige Stirn verleihen dem Denker einen grübelnden Blick. Um welchen antiken Philosophen es sich hier handelt können wir leider nicht mit Gewissheit sagen, denn die Darstellung folgt dem allgemeinen Topos antiker Philosophendarstellungen. Der Essex Crystal ist wohl gegen Ende des 19. Jahrhunderts enstanden. In den Jahren um 1940 wurde mit einer expressiven Fassung aus Gelbgold im Stil des späten Art Déco versehen. So ist der Philosoph als Herrenring zu tragen ein ein beeindruckendes Schmuckstück, welches auch heute noch Bildung und Wissen seines Trägers zu vermitteln weiß.

Die genauen Ursprünge des Essex Crystal sind unbekannt; erstmals beobachten lassen sich entsprechende Schmuckstücke jedoch seit der Mitte des 19. Jahrhunderts in England. Bevorzugt wurden hier Hunde, Katzen, Pferde und Jagdmotive dargestellt. Die handwerklichen Fähigkeiten die nötig waren um den lebensnahen Realismus der Abbildungen zu erreichen waren enorm. Die kleinen Porträt-Miniaturen wurde mit Hilfe einer Reihe von Techniken und Schritten erzeugt. Zu Anfang wird ein klaren Bergkristall oder ein Stück Glas zu einem Cabochon geschliffen, mit einer gewölbten Vorderseite und einer flachen Rückseite. Sodann wird das Motiv als negativ Form oder Intaglio in die Rückseite geschnitten um den erwünschten dreidimensionalen tromp l’loeil-Effekt zu erreichen. Die so entstandene Abbildung wird nun in mühsamer Handarbeit ausgemalt, bei der selbst kleinste Details mit bewunderungswürdiger Naturtreue wiedergegeben werden. Schließlich wird die Darstellung mit einen dünnen Hintergrund z. B. aus Perlmutt versehen und der Kristall dann zu einem Schmuckstück gefasst.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund doch einmal nicht zufrieden sein, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und wir finden umgehend eine gemeinsame Lösung. Unabhängig davon können Sie innerhalb von 30 Tagen jeden Artikel zurückgeben und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.


UNSER VERSPRECHEN

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