Kostbare Finesse

Antike Kreuz-Brosche aus Gold mit Perlen, Rubin & Achat, um 1840

Der warme Glanz hochkarätigen Goldes, der seidige Schimmer echter Perlen und das flammende Rot eines echten Rubins, gerahmt vom geheimnisvollen, nebligen Achaten: Die hier vorliegende, große Brosche ist ein Fest der Sinne. Und zudem in gleich mehrerer Hinsicht ein ganz besonderes Stück. Einerseits präsentiert sich die Brosche in Form eines Tatzenkreuzes mit religiöser Bedeutung: Das Kreuz als Symbol des Christentums ist hier mit den marianischen Symbolen der Perle und der Rose verbunden. Rückseitig trägt der Anhänger ein Fach, in das ein fein gewobenes Haargeflecht eingelassen ist: Offenbar ist es ein Erinnerungsstück an einen lieben Verwandten der ersten Trägerin des Kreuzes: Die Erinnerung an den geliebten Menschen sollte so wach gehalten werden, um nicht im Nebel des Vergessens zu verschwinden. Zum anderen fasziniert der Anhänger durch die Finesse einer Verarbeitung, besonders die so aufwendig und detailreich gefertigten Blüten und Blätter aus aus verschiedenfarbigem Gold. Diese Technik, welche um 1840 erstmals aufkam und bis zum Ende des 19. Jahrhunderts beliebt blieb, verbindet verschiedene Goldlegierungen miteinander, um einen besonders reichen Eindruck zu erzeugen. Besonders bei naturalistischen Schmuckstücken mit Blüte wurde diese Art der Fertigung eingesetzt um Abwechslung und Realismus der Darstellung zu erzeugen. In unserem Kreuz nun verbinden sich all diese Finessen zu einem reichen Eindruck: Bei jedem Blick offenbart sich so ein neues Detail. Es kam aus London zu uns und ist ein wunderbares Beispiel für ein Schmuckstück aus der Zeit der jungen Königin Viktoria. Zur Form dieses Kreuzes vgl. David Bennet und Daniela Mascetti: Understanding Jewellery, Woodbridge 2010, S. 85. Mit Beispielen zur Technik des mehrfarbigen Goldes aus dieser Zeit vgl. zudem Charlotte Gere/Judy Rudoe: Jewellery in the Age of Queen Victoria, A Mirror to the World, London: British Museum Press 2010, S. 159, S. 172, S. 180.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

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