Der Ruf der Moderne

Antiker Dress Clip des Art Déco mit reichem Diamantbesatz, Wien um 1930

Im frühen 20. Jahrhundert suchten die Juweliere der Metropolen Europas nach neuen Ausdrucksmöglichkeiten. Eines der innovativsten Schmuckstücke jener Zeit war der sog. Dress Clip, der sich von der herkömmlichen Brosche durch seine Montierung nicht mit Nadel, sondern mit gezahntem Klapp-Clip auf der Rückseite unterschied. Das Novum dieser neuen Art der Brosche war dabei die Vielfalt ihrer Anwendungsmöglichkeit, abgestimmt auf die neue Mode jener Jahre: Am Ausschnitt eines Abendkleides, am Revers eines Blazers, am Träger eines Seidenkleides, selbst als funkelnder Akzent am Rückenausschnitt begegnen uns diese Clips in Fotografien der Filmstars jener Zeit. Auch am Hut oder selbst im Haar trug man einen Clip, ebenso wie mittig am Dekolleté. Das vorliegende Exemplar eines Dress Clips aus Platin ist besonders luxuriös ausgestattet. Insgesamt 5,66 ct Diamanten, aufgeteilt auf 111 Steine in verschiedenen Schliffen, besetzen die gesamte Oberfläche des Clips und tauchen ihn in ein weißes Funkeln. Der Entwurf mit seiner nur partiell angedeuteten Plastizität und seinen präzisen Aussparungen scheint von chinesischen Jadeschnitzereien inspiriert zu sein, welche im Art Déco auch die Welt des Schmucks bewegten: Denn Chinoiserien sollten der stagnierenden westlichen Formenwelt neues Leben einhauchen. Vor allem der Oberteil des Clips erinnert an die durchbrochen geschnitten Aufsätze chinesischer Bi-Scheiben. Die so entstehende Formensprache ist modern und geometrisch, ohne dabei an filigraner Verarbeitung einzubüßen. Tatsächlich ist das Schmuckstück selbst für ein Juwel des Art Déco auffallend präzise und fein verarbeitet: Selbst die Seitenpartien und die Rückseite selbst sind reich von Hand graviert. Gefertigt ist es, ganz nach Art der Zeit, aus massivem Platin, wobei der Clipmechanismus aus Weißgold besteht, denn dieses verfügt über eine größere Wiederstandkraft als die Platinlegierungen jener Jahre. Der edle Clip trägt Wiener Platinpunzen sowie die Meistermarke von Karl Bayer, einem Gold- und Silberschmied, der ab 1921 in der Gansterergasse 7 in Wien ansässig war. Ein kleines Meisterwerk des Art Déco, das wir hier in Berlin entdecken konnten und das selbst unter der Lupe begeistert. Wir haben ein detailliertes Gutachten anfertigen lassen, das auch die feine Qualität der Diamanten bestätigt.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund doch einmal nicht zufrieden sein, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und wir finden umgehend eine gemeinsame Lösung. Unabhängig davon können Sie innerhalb von 30 Tagen jeden Artikel zurückgeben und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.


UNSER VERSPRECHEN

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund doch einmal nicht zufrieden sein, nehmen Sie mit uns Kontakt auf und wir finden umgehend eine gemeinsame Lösung. Unabhängig davon können Sie innerhalb von 30 Tagen jeden Artikel zurückgeben und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.

Play