Erinnerungen tragen unser Leben

Antiker Medaillon-Anhänger der Jahre um 1870


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Beschreibung
Im 19. Jahrhundert gehörten Medaillons zu den beliebtesten Schmuckgeschenken. Kein Wunder, eignen sich diese Broschen und Anhänger mit verdecktem Fach doch ausgesprochen gut dazu, sowohl an freud- wie leidvolle Ereignisse und vor allem an liebe Menschen zu erinnern. Meist verwahrte man hierin Bilder der Liebsten genauso wie sentimental aufgeladene Haarlocken oder ähnliches. So allgegenwärtig waren Medaillons jeglicher Gestalt, dass die Zeitschrift „London Society“ im Jahr 1870 einen humoristischen Cartoon von Alfred Thomas unter dem passenden Titel „The Locketomanic“ (Die Medaillonverrückte) veröffentlichte. Wir sehen hier eine modisch gekleidete Dame, die mehr als dreißig verschiedene Medaillons an jeder Stelle ihrer Kleidung trägt und sich damit schmückt. Diese kleine Zeichnung verdeutlicht, wie beliebt diese Schmuckstücke waren – und wie gern sie getragen wurden. Der vorliegende Anhänger entstammt dieser Tradition und zeigt sich in aufwändiger Form. Das aus warm glänzendem Goldblechen über einem Tombak-Kern gefertigte Schmuckstück zeigt auf seinem vorderen Deckel applizierte Dekore, die mit einer kleinen Perle akzentuiert sind. Rückseitig sehen wir eine Guilloche-Gravur auf dem rückseitigen Deckel. Diesen kann man öffnen um dann ein geliebtes Erinnerungsstück einzulegen. Die Gestaltung ist typisch für die Jahre um 1870 - der Anhänger hat sich bis heute sehr schon erhalten und fand aus Minden zu uns.
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Das Viktorianische Zeitalter kannte eine Vielzahl an Obsessionen, die auf den heutigen Betrachter bisweilen etwas fremd wirken. In der Mitte des 19. Jahrhunderts etwa ergriff eine zuvor nie gesehene Begeisterung für Farngewächse die Insel, bei der sich Jung & Alt auf die Suche nach ungewöhnlichen und seltenen Exemplaren dieser bis dahin wenig beachtetet Pflanzen machten! Charles Kingsley gab der ungewöhnlichen Manie im Jahre 1855 einen eigenen Namen: „Pteridomania“ oder auch Farn-Fieber. Enthusiasten aus allen sozialen Schichten legten umfangreiche Farnsammlungen an. Selbst Land- und Minenarbeiter konnten sich mit englischen Gentelmen über dieses skurile Hobby austauschen. Eine der ersten Fotografinnen, Anna Atkins, publizierte sogar ein Photobuch über die britischen Farne. Einen Höhepunkt erreichte das Farn-Fieber auf der Weltausstellung 1862. Farn-Ornamente fanden Eingang in das viktorianische Kunsthandwerk und zierten fortan Keramik, Glas, Metall, Textilien, Skulpturen und bisweilen Schmuckstücke. Es wurde kolportiert, das vom Taufgeschenk bis zum Grabstein alles ins Farnoptik erhältlich wäre.
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Unser Versprechen

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Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen – damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund doch einmal nicht zufrieden sein, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und wir finden umgehend eine gemeinsame Lösung. Unabhängig davon können Sie innerhalb von 30 Tagen jeden Artikel zurückgeben und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.