Saint Esprit

Antikes „Collier Yvetot“ aus Strass in Silber, Paris, spätes 19. Jh.


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Antikes „Collier Yvetot“ aus Strass in Silber, Paris, spätes 19. Jh.
Antikes „Collier Yvetot“ aus Strass in Silber, Paris, spätes 19. Jh.
Beschreibung
Dieses Collier aus Paris verrät viel über die Moden vergangener Tage. Es besteht aus Silber, das reich mit facettierten Strasssteinen besetzt ist. Eine Kette aus abwechselnd einem bzw. sieben weiß funkelnden Steinen trägt in der Mitte eine elegante Schleife, welche eine kleine Taube hält. Das Collier endet in zwei großen Ösen und wird mit einem Samtband getragen. Diese Art Collier, ein „Y“ mit einem Anhänger in Form eines Kreuzes oder der Taube des Hl. Geistes, dem „Saint Esprit“, nennt sich „Collier Yvetot“. Es ist nach einer Stadt in der Normandie benannt und nach dem Vorbild nordfranzösischer Trachten entworfen. Colliers und Broschen mit dem Saint Esprit waren bereits im 18. Jahrhundert ein typischer Schmuck der Landbevölkerung, und auch die elegante Leichtigkeit, mit welcher die Schleife gebunden ist, erinnert an die Juwelierskunst des ancien regime Hergestellt wurden diese Colliers im 19. Jahrhundert jedoch fast ausschließlich in Paris, für modebewusste Pariserinnen. Denn im späten 19. Jahrhundert war es in Paris beliebt, Trachtenschmuck des ländlichen Frankreichs zu tragen (ganz so übrigens wie in Großbritannien schottischer Schmuck oder in München das Dirndl). Und so lieferten die Juweliere der Hauptstadt selbstverständlich auch Schmuck im Trachtenstil – wobei die Erscheinung des Colliers durchaus auch vom Juwelenschmuck der Belle Époque beeinflusst ist. Sein kühler, eleganter, weißer Look reagiert auch auf die Mode des Diamantschmucks der Zeit. Punzierungen an mehreren Stellen des Colliers belegen seine Entstehung in Paris. Es ist sehr gut erhalten. Vgl. zum Kettentypus Michael C. W. Fieggen: Traditional French Jewellery, Bd. 1. Regional Jewellery, o.O. 2021, S. 137f.
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Dieses Collier leuchtet in feurigem Licht von 110 facettierten – Diamanten? Nein, es sind Strassteine aus Glas. Im Englischen nennt man sie „Paste“, Glaspasten, bekannt sind sie auch unter dem Namen ihres Erfinders im Paris des 18. Jahrhunderts, Georg Friedrich Strass. Nach einer ersten Mode im Rokoko wurden sie im späten 19. Jahrhundert wiederentdeckt, als Diamantschmuck nach dem Fund der Diamantvorkommen in Südafrika eine große Mode wurde.
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