Hic sunt dracones!

Coulant de Sautoir in Form eines Drachens aus Gold mit Diamanten, Frankreich um 1900


1.980,00 € *
Inhalt 1 Stück
inkl. ges. MwSt., versandkostenfrei
Coulant de Sautoir in Form eines Drachens aus Gold mit Diamanten, Frankreich um 1900
Coulant de Sautoir in Form eines Drachens aus Gold mit Diamanten, Frankreich um 1900
Beschreibung
„In brooches, dragon shapes are frequently met with. One, for instance, exhibits a dragon whose body is inside of a ring. The dragon seizes the ring so that its head reaches over it, the spread wings likewise protruding a little. ... The tail disappears behind a little blossom which develops from a branch of the ring at the right, while at the left of the ring a narrow leaf is seen and a ball below. The dragon's eye consists of a reddish stone and the body displays a number of false brilliants.“ So beschrieb der Korrespondent des Jeweler's Circular im Sommer 1899 eine der neuesten Pariser Schmuckmoden – und beinahe meint man, er beschreibe den hier vorliegenden Drachen! Nur das der Clip für Schals oder Ketten, ein sog. „Coulant de Sautoir“, aus hochkarätigem Gold gefertigt ist, und mit echten Diamanten besetzt. Auf der Rückseite ist ein doppelclip angebracht, mit dem man ihn z.B. auf eine lange, kräftige Kette aufziehen kann. Allein, der rote Schmuckstein im Maul des Drachen ist kein echter Edelstein. Es handelt sich um heute unübliche, damals aber weit verbreitete Granat-Glas-Doublette in der Farbe von Rubin. Eine hauchdünne Scheibe Granat klebt dabei auf einem Körper aus rotem Glas, beide wurden danach zusammen facettiert. So ist ein Schmuckstein entstanden, der durch den Granat eine hohe Brechung besitzt und daher viel reicher als funkelt als Glas. Zudem ist die Oberfläche härter und besser gegen Kratzer geschützt. Diese Art aufwendig hergestellter Kunststeine begegnet immer wieder in Schmuck der Jahre um 1900. Wenige Jahre später, nach der Erfindung der Korundsynthese durch Auguste Verneuil, geriet sie wieder außer Mode. Das in den Jahren um 1900 entstandene Schmuckstück wurde laut Punzierung in Frankreich gefertigt. Wir haben den Drachen in Genf entdeckt. Das Zitat nach [Anon.], „Latest Fashions in Paris“, The Jewelers’ Circular, 26. Juli 1899, S. 7–8.
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Unser Versprechen
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