Gläserne Pracht

Elegante Schleifen-Brosche mit saphirblauen & weißen Glaspasten, um 1920


690,00 € *
Inhalt 1 Stück
inkl. ges. MwSt., versandkostenfrei
Elegante Schleifen-Brosche mit saphirblauen & weißen Glaspasten, um 1920
Elegante Schleifen-Brosche mit saphirblauen & weißen Glaspasten, um 1920
Beschreibung
Die Schleife begleitet die Schmuckgeschichte schon seit langer Zeit. Korsagenornamente mit großen Schleifen, besetzt mit Glassteinen oder sogar Diamanten, trugen schon die Schönen des Rokoko auf ihren Brokatkleider. Um 1850 dann interpretierte man die Schleife als plastisch gefaltetes Band, körperhaft und ornamental. Auch im frühen 20. Jahrhundert entstanden elegante Broschen mit Schleifenmotiv. Dem Geschmack der Zeit entsprechend, füllte man die schlichte Grundform der Schleife und ihrer Bänder gern mit durchbrochenen, spitzenartigen Details. Auch die vorliegende Brosche scheint, als sei sie aus Spitze gewoben. Funkelnde weiße und verschieden geschliffene blaue Schmucksteine sitzen dicht an dicht in feinen Millegriffes-Fassungen. Was hier leuchtet wie Diamanten und Silber, ist Glas, das jedoch mit der gleichen handwerklichen Sorgfalt geschliffen und gefasst wurde wie echte Edelsteine. Der raffinierte Entwurf ist unten beweglich gearbeitet, sodass die unten Bänder beim Tragen schwingen. Zwei Imitationsperlen pendeln an den verschiedene langen Enden der Schleifenbänder. Die Brosche ist sehr gut erhalten. Ein wundervolles Schmuckstück aus einer Zeit, in der selbst der Modeschmuck noch hohen Qualitätsstandards gerecht wurde.
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Schon 1734 hatte Georges-Frédéric Stras in Paris eine besonders funkelnde Variante des Bleiglases entwickelt, die sich rasch verbreitete: Der bis heute bekannte „Strass“ war geboren. Als Ersatz echter Juwelen wurde er für Reiseschmuck gebraucht. Doch mit der Zeit galten dann bereits im 18. Jahrhundert Glaspasten (zu Englisch 'paste') als Juwelen eigenen Rechts – etwa, weil sich so besonders große Farbsteine und reicher Besatz herstellen ließen, die anders kaum möglich gewesen wären. In den letzten Jahren des 19. Jahrhunderts dann blühte der Glaspastenschmuck noch einmal auf, denn es verlangte die Gesellschaft nach Weißjuwelen: Nach Schmuckstücken, die unzählige Diamanten in Silber gefasst präsentierten, gern in Kombination mit leuchtenden, kostbaren Farbsteinen. Doch war der oberflächendeckende Besatz mit Diamanten und Farbsteinen entsprechend teuer: Wer also ganz vorn bei dieser Mode dabei sein wollte, ohne sofort große Summen zu investieren, trug zunächst sog. Glaspasten, mit deren Funkeln sich der weiße Glanz der Diamanten täuschend echt nachahmen ließ.
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Unser Versprechen
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Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen – damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

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