Le dernier cri

Eleganter Ring mit Diamanten & synthetischen Rubinen in Weißgold, um 1935


890,00 € *
Inhalt 1 Stück
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Eleganter Ring mit Diamanten & synthetischen Rubinen in Weißgold, um 1935
Eleganter Ring mit Diamanten & synthetischen Rubinen in Weißgold, um 1935
Beschreibung
Synthetische Edelsteine, vor allem Saphire und Rubine, waren eine große Mode in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts. Die Technik ihrer Herstellung hatte Auguste Verneuil 1891 entwickelt. Seine im Labor entwickelten Rubine, später auch Saphire, waren in der Struktur und Farbe kaum von natürlichen Steinen zu unterscheiden. Schnell wurden synthetische Edelsteine zum dernier cri der Modewelt. Denn sie ermöglichten ganz neuartige Entwürfe, deren Umsetzung zuvor die fehlende Verfügbarkeit von Edelsteinen in gleichmäßiger Qualität verhindert hatte. Der hier vorliegende Ring ist ein schönes Beispiel für eine solche Art von Schmuck, der ohne die Erfindung der Edelsteinsynthese wohl nie umgesetzt worden wäre. Das Schaustück des Ringes ist in Form eines Schildes entworfen, gestreckt und rechteckig, wobei die längeren Seiten leicht gerundet nach innen, die kürzeren nach außen ausschwingen. Im Zentrum des Entwurfs glitzert ein Achtkantdiamant von etwa 0,11 ct. Vier synthetische Rubine im Navetteschliff umgeben ihn wie Mandeln auf einem Lebkuchen. Zehn Diamantrosen setzen zusätzliche Glanzpunkte. Gearbeitet ist der Ring zeittypisch in Platin auf Weißgold. Mit synthetischen Rubinen und echten Diamanten gelang hier ein ganz neuer Look – ein moderner, zuvor so ungesehener Entwurf, der heute noch überzeugt.
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Wie verbreitet der synthetische Rubin in der Entstehungszeit dieses Schmuckstückes war, zeigt beispielsweise ein Aufsatz des deutschen Mineralogen Dr. Alfred Eppler, der über diese just im Jahr 1910 in der Deutschen Goldschmiede-Zeitung schrieb: „Da Wissenschaft und Technik soweit fortgeschritten sind, schöne künstliche Rubine herzustellen, die teilweise so vorzüglich gelungen sind, daß selbst die subtilsten Hilfsmittel des Gelehrten bei ihrer Unterscheidung von den natürlichen zu versagen drohen, warum soll man ihre Verwendungsmöglichkeit einschränken?“ (Alfred Eppler: Synthetische Edelsteine, in: Deutsche Goldschmiede-Zeitung 7 (1910), S. 61f., hier S. 62). Gleichwohl entstand eine rege Diskussion darüber, ob synthetische Steine stets zu deklarieren seien.
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Größe & Details
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Unser Versprechen
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