Schleife der Belle Époque

Exquisite Platin-Brosche mit 2,96 ct Diamanten, um 1910

Das Motiv der Schleife zieht sich durch Jahrhunderte der Schmuckgestaltung und ist bis heute populär geblieben. Einstmals Favorit der lebensfrohen Epoche des Rokoko, erlebten Schleifenformen in den folgenden Jahrhunderten unzählige Male eine Renaissance. Auch in der Belle Époque war sie ein Favorit des sogenannte Garland Style, denn sie traf genau den Zeitgeist der Jahrhundertwende mit seiner Vorliebe für verspielte Eleganz. Die vorliegende Brosche ist ein besonders prachtvoller Vertreter dieser Schmuckgattung und besticht durch kostbare Materialien, exzellente Verarbeitung und ihre elegante Form. Die Brosche ist aus massivem Platin gearbeitet, dessen helle Farbe besonders gut zu den pastelligen Stoffen der Kleider in der ersten Dekade des 20. Jahrhunderts passte. Neuartige Verfahren ermöglichten erstmals die Fertigung von Schmuckstücke, die einzig aus dem damals kostbarsten aller Metalle bestanden. Seine große Festigkeit erlaubte atemberaubend filigrane Kreationen, die wie bei unserer Brosche an feinste Spitze erinnerten. Ihre geschwungene Oberfläche ist mit 146 Diamanten mit einem Gesamtgewicht von etwa 2,96 Karat besetzt. Im Zentrum der Komposition leuchtet ein besonders schöner Altschliff-Brillant wie ein klarer Stern. Feine Schattenfugen umgeben die größtenteils hexagonalen Fassungen der Edelsteine und winzige Millegriffes lösen die Form in ein Spiel weißer Lichtreflexe auf. So wirkt die Brosche trotz ihrer Größe erstaunlich leicht und luftig. Damals wie heute sind Schleifen ein altes Verbundenheitssymbol – und das im wahrsten Sinne des Wortes. So überrascht es nicht, dass Elizabeth II. zur Hochzeit von William und Kate eine große Brosche in Form einer Schleife trug. Diese Brosche trägt den sprechenden Namen „True Lover´s Knot Brooch“. So ist die Schleife ein immer schönes Geschenk an einen lieben Menschen! Vgl. Sie zur Datierung auch David Bennett/Daniela Mascetti: Understanding Jewellery, London 2010, S. 278 ff, mit vergleichbaren Schmuckstücken.

Die Jahre um 1900 haben mit dem sogenannten „garland style“, dem „Girlandenstil", eine Formsprache in die Welt des Schmucks gebracht, die dem Jugendstil eine klassischere, feinere Stilauffassung entgegensetze. Anlehnungen an Formen des Louis XVI und feine Motive aus der klassischen Antike belebten einen Neoklassizismus, der kleine, zarte Lorbeerranken ebenso schätze, wie minutiöse Festons und Verzierungen mit winzigen Millegriffes. Edle Materialien und eine stets luxuriöse Ausstattung wurden gesucht und von den Goldschmieden in Paris, London und Wien ebenso geliefert wie von ihren Kollegen in Berlin und Übersee. Eine spezielle Art von Schmuck erfreute sich dabei ganz besonderer Beliebtheit: Sogenannte "Weißjuwelen" kombinierten Diamanten, Farbsteine und Platin zu einem kristallinen, kühlen und darin ganz besonders eleganten Eindruck; überirdisch verführerisch geradezu, ein wenig weltentrückt und damit besonders luxuriös.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund doch einmal nicht zufrieden sein, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und wir finden umgehend eine gemeinsame Lösung. Unabhängig davon können Sie innerhalb von 30 Tagen jeden Artikel zurückgeben und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.


5 Gründe, die Sie zum Strahlen bringen