Cellinis Rezeptur

Große versilberte Manschettenknöpfe mit Niello, um 1890


189,00 € *
Inhalt 1 Stück
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Große versilberte Manschettenknöpfe mit Niello, um 1890
Große versilberte Manschettenknöpfe mit Niello, um 1890
Beschreibung
Der Florentiner Benvenuto Cellini (1500 – 1571) war einer der begabtesten Goldschmied aller Zeiten. Er verfasste zwei Traktate über die Goldschmiedekunst, die bereits zu seinen Lebzeiten – im Jahr 1568 – veröffentlicht wurden. Hierin beschreibt er eine im Ursprung antike Technik, die es erlaubt, Oberflächen aus Gold oder Silber mit dunklen, fast bläuchlich glänzenden Einlegearbeiten zu versehen, die sehr widerstandsfähig und haltbar waren. Die Technik erinnert an Intarsienarbeiten in der Möbelkunst. Das hier vorliegende Paar Manschettenknöpfe ist in den Jahren um 1890 entstanden. Die großen runden Knöpfe zeigen ein dekoratives Schachbrettmuster, ausgeführt in feiner Niello-Technik, so wie Cellini sie beschreibt. Umklappbare Knebel machen das Anlegen einfach. Die Knöpfe sind sehr schön erhalten und fanden hier in Berlin zu uns. Ein tragbares und dekoratives Stück Schmuckgeschichte!
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Niello-Verzierungen finden sich bereits auf 3.000 Jahre altem ägyptischen Schmuck. Aus späterer Zeit findet man Niello geografisch sehr weit verbreitet, technische Perfektion wurde besonders in Italien während der Renaissance erreicht, so ist es nicht verwunderlich, dass der Gottvater aller Goldschmiede, Benvenuto Cellini ein Rezept für die Herstellung von Niello überliefert hat: Für die dunkle Masse schreibt Cellini 1 Unze Silber, 2 Unzen Kupfer und 3 Unzen Blei vor. Die Menge des zudem benötigten Schwefels wird nicht genau angegeben. Nach Plinius sollen die Ägypter diese Masse aus Silber und Schwefel zu gleichen Teilen und 1/3 Kupfer hergestellt haben. Diese Bestandteile sind wiederholt zusammenzuschmelzen, bis die beim Erkalten in Kügelchen zerfallende schwarze Masse ein gleichmäßiges Gefüge zeigt. Dann wird sie zerstoßen und das zu niellierende Metall, welches durch Wasser mit ein wenig Borax angefeuchtet wurde, gänzlich damit bedeckt. Über glühenden Kohlen wird nun das Niello aufgeschmolzen, nach dem Erkalten aber weggeschabt, so dass lediglich noch die vertieften Stellen der Platte davon erfüllt bleiben. Endlich wird das Ganze abgeschliffen und poliert. Dadurch bilden die schwarz ausgefüllten Stellen einen Kontrast zu den glänzenden Metallflächen.
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Unser Versprechen
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Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen – damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund doch einmal nicht zufrieden sein, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und wir finden umgehend eine gemeinsame Lösung. Unabhängig davon können Sie innerhalb von einem Monat jeden Artikel zurückgeben und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.

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