Le Ciel de Paris

Kostbare Diamantbrosche des Art Déco in Platin, Frankreich um 1930

In der Ära des Art Déco trat eine neue Grundform für Schmuckstücke ihren Siegeszug an: Das Schild, als längliches Oval oder Vieleck gestaltet. Es kam der Vorliebe der 1920er Jahre für graphische Formen entgegen, denn die große Fläche ließ sich mit kraftvollen geometrischen Mustern füllen. Die hier vorliegende Brosche demonstriert diese Mode auf eindrucksvolle Weise. Die leicht gewellte Umrisslinie ist im Innern mit zackigen, kraftvollen Linien gefüllt, welche allesamt mit funkelnden Diamanten im Altschliff ausgefasst sind. In die Mitte des Entwurfes ist ein zusätzlicher, großer Diamant von 0,75 ct gesetzt, den ein polierter Rahmen in Sechseckform am rechten Platz hält. Der Brillant ist besonders rein und leuchtet in feinem Weiß: Ein wahrer Höhepunkt dieses großartigen Schmuckstückes. Insgesamt sind in der Brosche 6,41 ct Diamanten verarbeitet worden. Ein unabhängiges Gutachten hat die Qualität der Edelsteine bestätigt und wird mit dem Schmuckstück mitgeliefert. Die Brosche fasst die Diamanten in weißes Platin, das mit seinem kühlen und eleganten Glanz das Modematerial des Art Déco war. Die Punzierungen des Schmuckstücks zeigen, dass es in Frankreich entstanden ist. Seine kraftvollen Formen lassen es uns in die Jahre um 1930 datieren.

Schmuck in elegantem, kühlen und edlen Weiß - das war der Traum der Schmuckgestalter seit dem späten 19. Jahrhundert. Doch die technischen Möglichkeiten setzten diesem Traum noch einige Zeit einen Riegel vor. Diamanten waren zwar verfügbar, doch die heikle Stelle war die Frage nach dem richtigen Metall. Zunächst war nur Silber verfügbar, um daraus weißen Schmuck zu gestalten, doch läuft das Metall an und kann Verfärbungen auf Haut und Kleidern hinterlassen. Seit den Jahren um 1900 wurde dann immer häufiger Platin verwendet, doch war dessen Bearbeitung schwierig und das Metall noch viel teuerer als Gold, sodass es hier meist bei Auflagen aus Platin auf der Schauseite der Stücke blieb. Erst als im Jahre 1912 in Pforzheim die massentaugliche Herstellung von Weißgold geglückt war, durch eine kluge Legierung von Gold mit anderen Metallen, war der Weg frei für rundum weißen Schmuck. Es sollte nun jedoch noch bis zur Zeit nach dem 1. Weltkrieg dauern, bis sich das neue Metall richtig durchsetzte: Mit der Mode des Art Déco jedoch gab es hier kein Halten mehr.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

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