Reiche Ernte

Kostbare Füllhorn-Brosche mit Brillanten & Perlen, Art Déco um 1930

Mehr als ein Karat funkelnder Diamanten sowie sechs samtig schimmernde Perlen: Die hier vorliegende Brosche beschenkt und mit einem kostbaren Schatz. Blüten aus Licht ergießt sie über und, Sonnenblumen, besetzt mit den Schätzen der Erde strömen aus einem sich weit öffnenden Füllhorn. Das Füllhorn (lat. cornu copiae „Horn der Fülle“) ist ein altes mythologisches Symbol des Glücks. Mit Blumen und Früchten, Schätzen oder Münzen gefüllt, steht es für Freigebigkeit, Reichtum und Überfluss. In der griechischen Mythologie gehörte das Füllhorn zuerst zu der mythischen Ziege Amaltheia, die damit Zeus aufzog. Später aber wurde es auch von den Gottheiten der Erde (Gaia), des Friedens (Eirene), des Schicksals (Fortuna) und des Reichtums (Plutos) verwendet. Auch die Personifikation des Überflusses, die Abbondanza, trägt ein solches Horn. Eine ihrer wohl eindrucksvollsten Darstellungen finden wir spektakulär inszeniert am Point-de-vue der Hauptallee des Giardino di Boboli in Florenz, dem Garten des Palazzo Pitti. Die hier vorliegende Brosche zeigt, dass dieses seit der Antike bekannte Symbol auch in den Jahren um 1930 noch bekannt war. Die Brosche eines wohl deutschen Goldschmiedes „CR“ kombiniert dabei auf zeittypische Weise Weißgold und Roségold, um die großen Diamanten und Perlen zu fassen. Flatternde Bänder umgeben die fein detaillierten Blüten, welche sich aus dem Füllhorn ergießen. Noch halten sie die kostbare Fracht zusammen, doch schon bald, scheint es, werden sie sich in die Welt ergießen wollen. Die Brosche hält all diese Blüten natürlich sicher. Doch zeichnet den Entwurf eine ganz eigene Dynamik aus, eine Bewegung, wie sie so typisch ist für Schmuck des Art Déco. Es war eine bewegte Zeit auf der Suche nach Schönheit: In der hier vorliegenden, außergewöhnlichen Brosche hatte eine Dame zumindest all diese Sehnsüchte in einem Stück Schmuck gefunden.

Die 1920er Jahre haben mit dem Art Déco einen neuen Stil in die Welt des Schmucks gebracht: Geometrische Abstraktionen, edle Materialien und luxuriöse Ausstattung wurden gesucht und von den Goldschmieden in Paris, London und Wien ebenso geliefert wie von ihren Kollegen in Berlin und Übersee. Je länger und weiter der Stil sich verbreitete, desto weiter entwickelten sich auch die Formen. In Paris und den USA entstand so in den Jahren nach 1930 eine besondere Spielart, die in den USA „Retro“-Jewellery genannt wird: Die Formen wurden kräftiger, körperhafter, und der Schmuck noch einmal prächtiger. Die Mode zog nun Schmuckstücke aus Gelb- oder Rotgold jenen aus Platin oder Weißgold vor und Farbsteine lösten Diamanten in ihrer Beliebtheit ab. Die Flächen wurden geometrisch aufgefächert und die Juwelen beinahe wie kubistische Architekturen aufgefasst.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund doch einmal nicht zufrieden sein, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und wir finden umgehend eine gemeinsame Lösung. Unabhängig davon können Sie innerhalb von 30 Tagen jeden Artikel zurückgeben und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.


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