Aller guten Dinge sind Drei

Luxuriöser vintage Trilogie-Ring mit Brillanten in Weißgold, um 1965


2.890,00 € *
Inhalt 1 Stück
Grundpreis 2.890,00 € / Stück
inkl. ges. MwSt., versandkostenfrei
Beschreibung
Ringe mit geschwungenen Schienen, zwischen deren Enden kostbare Edelsteine oder Perlen präsentiert werden, begegnen uns erstmals in den Jahren um 1900. Inspiriert von den dynamischen Formen des Jugendstil wurde diese Schmuckmode schnell ein großer Erfolg. Kein Wunder, dass entsprechende Entwürfe noch bis in unsere Jahre modern blieben, allen übrigen Wandlungen des Geschmacks zum Trotz. Der hier vorliegende Ring, der drei Brillanten mit einem Gesamtgewicht von etwa einem Karat in einer funkelnden Reihe zwischen zwischen seine Arme geschlossen hat, ist in dieser Tradition entstanden. Er ist aus hochkarätigem Weißgold gefertigt dessen warmes Weiß dem Ring eine angenehme Farbstimmung gibt. Zehn kleine Diamanten im Achtkant-Schliff geben den geschwungenen Enden der Ringschiene zusätzliches Feuer. Der Ring ist in den Jahren um 1965 entstanden. Der Schliff der Diamanten und die massive Bauweise komplett aus Weißgold sind charakteristisch für Schmuckstücke dieser Zeit, auch wenn sich der Entwurf selbst noch ganz den schönen Schwung des Jugendstils bewahrt hat. Wir bilden eine Seite aus dem Katalog der texanischen Houston Jewelers aus dem Jahre 1965 ab, der auf S. 11 unter dem Buchstaben E ein vergleichbares Modell als „dinner ring“ anbietet. Eine alte Tradition verleiht den drei Diamanten in der Mitte des Ringes zudem eine symbolische Bedeutung. Man nennt Ringe wie diesen „Trilogie Ringe“ und die drei Diamanten gelten als Zeichen für die gemeinsame Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Liebenden, also für ein gemeinsam gelebtes Leben. Der Ring ist sehr gut erhalten und fand aus Düsseldorf zu uns.
Mehr Erfahren
In der Antike wurden Diamanten vor allem für ihre unvergleichliche Härte geschätzt. Als Symbole unbesiegbarer Stärke war ihre Schönheit bestenfalls zweitrangig. Tatsächlich erscheinen die frühen Diamanten dem modernen Auge überhaupt nicht attraktiv. Mittelalterliche Schlifftechniken erlaubten ebenfalls keine spektakulären Lichtreflexe und die verbreiteten Tafelschliffe brachten nur Helligkeit und Farbe der Steine zur Geltung. All das änderte sich im Verlauf des 17. Jahrhunderts. Der Adel des Barock entwickelte eine Vorliebe für glitzernde Edelsteine. Besonders populär waren Diamanten im Rosenschliff, deren vielfältige Facetten das Kerzenlicht wunderbar reflektieren. In der Mitte des Jahrhunderts entwickelte sich ein erster, früher Brillantschliff, der nach dem einflussreichen Kardinal Jules Mazarin als Mazarinschliff bezeichnet wird und sich durch eine Krone mit 17 Facetten auszeichnet. Bereits gegen Ende des Jahrhunderts wurden diese Diamanten dann durch eine neue Form abgelöst, der nach seinem Erfinder als Peruzzi-Schliff benannt ist. Vincenzo Peruzzi war ein Edelsteinschleifer aus Venedig, der die Krone der Diamanten um zusätzliche Facetten auf insgesamt 33 erhöhte und so das Feuer der Steine enorm steigerte. Diese frühen Brillanten waren jedoch, was Anzahl und Form der Facetten angeht, nicht standardisiert. Jeder Stein wurde so geschliffen, dass möglichst viel Substanz erhalten bleiben konnte. Neue Diamantvorkommen in Brasilien führten in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts dann zu einer Schliffform, die als Old Mine Cut bekannt wurde. Diese Diamanten ähneln bereits sehr unseren heutigen Vollschliff Brillanten, doch sollten noch einige Generationen stetiger Entwicklung der Schlifftechnik nötig sein, bis aus dem Old Mine Cut zunächst der Altschliff (oder Old European Cut), und schließlich in den 1940er Jahren der moderne Vollschliff wurde.
Mehr Erfahren
Mehr Lesen
Größe & Details
Aller guten Dinge sind Drei
2.890,00 € *
Inhalt 1 Stück
Grundpreis 2.890,00 € / Stück
inkl. ges. MwSt., versandkostenfrei
Unser Versprechen

Unser Versprechen

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen – damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund doch einmal nicht zufrieden sein, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und wir finden umgehend eine gemeinsame Lösung. Unabhängig davon können Sie innerhalb von 30 Tagen jeden Artikel zurückgeben und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.