Symbol der Liebe

Moderner Weißgoldring mit funkelndem 1,00 ct Brillanten, um 2010

Ein Ring mit einem einzigen, großen Diamanten gilt heute als der klassische Verlobungsring. Hier steht der kostbare (und der Sage nach unzerstörbare) Stein für die Ewigkeit – was so die Dauer des mit ihm gegebenen Versprechens unterstreichen soll. Bedeutend für diese Verbindung war der New Yorker Juwelier Charles Lewis Tiffany. Tiffany vertrieb über seinen Versandkatalog erstmals 1886 solche Ringe und bewarb sie gezielt als Geschenke zur Verlobung. Tatsächlich aber ist die Tradition, einen Diamantring als ein symbolisches Schmuckstück zu verstehen, weitaus älter. Schon 1477, so ist überliefert, erhielt Herzogin Maria von Burgund einen Diamantring als Treueversprechen von ihrem späteren Ehemann Maximilian von Habsburg. Ein weiteres interessantes Kapitel hierzu kann noch heute auch in der Kunststadt Florenz verfolgen. Hier wählte Piero de’ Medici den Diamantring als persönliches Wappenzeichen, als seine Imprese. Der Sohn von Cosimo und Vater von Lorenzo il Magnifico ließ diesen Ring, geschmückt mit einem einigen Diamanten um einem Spruchband mit der Aufschrift „SEMPER“, also „immer“, auf allen von ihm verantworteten Bauten, aber auch Alltagsgegenständen anbringen. Mit den Medici verbundene Familien wie die Rucellai übernahmen dieses Zeichen: Wir sehen es noch heute auf der Fassade ihres Stadtpalazzo. Schon zu den Zeiten der Medici war der Diamantring also ein Zeichen für die Ewigkeit. Hier liegt ein in den letzten Jahren entstandener Diamantring vor, der einen Brillanten von 1,00 ct in eine Fassung aus Weißgold fasst Der eindrucksvolle Diamant hat ein Gewicht von genau einem Karat und zeigt ein funkelndes Feuerwerk der Lichtreflexe, bei nur leichter Tönung und einigen Einschlüssen. Der Brillant wird von 28 kleineren Diamanten begleitet, die die durchbrochen gearbeitete Oberfläche des Ringes schmücken. Feine Millegriffes-Verzierungen und zarte Durchbrucharbeiten zeichnen die in den USA entstandene Fassung aus. Besonders schön bringt das 14-karätige Weißgold mit seiner festlichen Farbigkeit das Funkeln des prachtvollen Mittelsteines und seiner schimmernden Begleiter zur Geltung.

In der Antike wurden Diamanten vor allem für ihre unvergleichliche Härte geschätzt. Als Symbole unbesiegbarer Stärke war ihre Schönheit bestenfalls zweitrangig. Tatsächlich erscheinen die frühen Diamanten dem modernen Auge überhaupt nicht attraktiv. Mittelalterliche Schlifftechniken erlaubten ebenfalls keine spektakulären Lichtreflexe und die verbreiteten Tafelschliffe brachten nur Helligkeit und Farbe der Steine zur Geltung. All das änderte sich im Verlauf des 17. Jahrhunderts. Der Adel des Barock entwickelte eine Vorliebe für glitzernde Edelsteine. Besonders populär waren Diamanten im Rosenschliff, deren vielfältige Facetten das Kerzenlicht wunderbar reflektieren. In der Mitte des Jahrhunderts entwickelte sich ein erster, früher Brillantschliff, der nach dem einflussreichen Kardinal Jules Mazarin als Mazarinschliff bezeichnet wird und sich durch eine Krone mit 17 Facetten auszeichnet. Bereits gegen Ende des Jahrhunderts wurden diese Diamanten dann durch eine neue Form abgelöst, der nach seinem Erfinder als Peruzzi-Schliff benannt ist. Vincenzo Peruzzi war ein Edelsteinschleifer aus Venedig, der die Krone der Diamanten um zusätzliche Facetten auf insgesamt 33 erhöhte und so das Feuer der Steine enorm steigerte. Diese frühen Brillanten waren jedoch, was Anzahl und Form der Facetten angeht, nicht standardisiert. Jeder Stein wurde so geschliffen, dass möglichst viel Substanz erhalten bleiben konnte. Neue Diamantvorkommen in Brasilien führten in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts dann zu einer Schliffform, die als Old Mine Cut bekannt wurde. Diese Diamanten ähneln bereits sehr unseren heutigen Vollschliff Brillanten, doch sollten noch einige Generationen stetiger Verbesserung der Schlifftechnik nötig sein, bis aus dem Old Mine Cut zunächst der Altschliff (oder Old European Cut), und schließlich in den 1940er Jahren der moderne Vollschliff wurde.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund doch einmal nicht zufrieden sein, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und wir finden umgehend eine gemeinsame Lösung. Unabhängig davon können Sie innerhalb von 30 Tagen jeden Artikel zurückgeben und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.


5 Gründe, die Sie zum Strahlen bringen!

Noch keine Artikel angesehen