Fernweh nach dem Orient

Prächtiger antiker Anhänger mit Diamanten in Silber & Gold, um 1880


2.980,00 € *
Inhalt 1 Stück
inkl. ges. MwSt., versandkostenfrei
Prächtiger antiker Anhänger mit Diamanten in Silber & Gold, um 1880
Prächtiger antiker Anhänger mit Diamanten in Silber & Gold, um 1880
Beschreibung
„One should either be a work of art or wear a work of art”, also: Man solle entweder selbst ein Kunstwerk sein oder eines tragen. Dies sagte einst der Schriftsteller Oscar Wilde, dessen Vorliebe für das Schöne sich insbesondere in seinem Roman Dorian Gray niederschlug. Fernöstliches Porzellan, orientalische Stoffe, exquisite Gemälde aus allen Epochen: Die kunstsinnigen happy few des späten 19. Jahrhunderts sammelten und liebten alles Schöne, egal, aus welchem Winkel der Welt es zu ihnen finden sollte. Wie international der Geschmack jener Epoche war, zeigt ein Blick auf das Portrait der Fanny Waugh Hunt, der Ehefrau des Malers William Holman Hunt, entstanden zwischen 1866 und 1868, heute im Toledo Museum of Art in den USA, vgl. hier. Fanny ist umgeben von chinesischem Porzellan, einer persischen Töpferarbeit und venezianischem Glas und trägt neben einer römischen Gemme am Halsausschnitt des Kleides einen Paisleyschal mit indischen Motiven. Das Motiv des Schals stammt aus Indien und Persien, doch wurden Schals wie der von Fanny Hunt im 19. Jahrhundert vor allem in der schottischen Stadt Paisley hergestellt, welche dem Motiv ihren Namen gab. Dass es sich in stilisierter Form auch in den Ornamenten des vorliegenden Anhängers findet, ist also kein Zufall: Die Faszination für den Orient inspirierte die Zeit in immer neuen Wellen, unter anderem erschien 1885 Richard Francis Burtons Übersetzung von 1001 Nacht, die noch heute als die vollständigste Übertragung des Werkes gilt. Der reiche Diamantbesatz, der die ornamentalen Formen ausfasst, zeigt sich hier in historischen Rosen- und Altschliffen. Die Vorderseite des Anhängers ist dabei in Silber gestaltet, während die Rückseite aus Gold besteht. Dies war in früheren Zeiten eine gängige Methode, um sicherzustellen, dass die Diamanten nicht farblich vom Gold getönt wurden, gleichzeitig aber die Rückseite nicht die Kleidung verfärben konnte. Frei nach Oscar Wilde entstand so ein zu tragendes Kunstwerk, das – so verrät uns die Rückseite – wohl einst Teil eines prächtigen Colliers oder gar einer Tiara war, deren einzelne Elemente sich abschrauben und als Anhänger tragen ließen. Ein Vergleichsstück für den Anhänger finden Sie bei Brigitte Marquardt: Schmuck – Realismus und Historismus 1850–1895, München 1998, S. 235, Kat. Nr. 215.
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Unser Versprechen
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