Auf in die Flitterwochen!

Romantisches „Honeymoon“ Granatcollier der Belle Époque, um 1910


1.290,00 € *
Inhalt 1 Stück
inkl. ges. MwSt., versandkostenfrei
Romantisches „Honeymoon“ Granatcollier der Belle Époque, um 1910
Romantisches „Honeymoon“ Granatcollier der Belle Époque, um 1910
Beschreibung
Seit Jahrhunderten schon werden die verführerisch rot leuchtenden Granate zu Schmuck ganz unterschiedlicher Art verarbeitet. Große, kostbare Steine schmückten einst die farbenfrohen Colliers des Barock und Rokoko. Die Form des Granatschmucks, die wir heute am ehesten mit diesem Stein verbinden – Sterne und Blüten, dicht an dicht besetzt mit unzähligen Granaten – entwickelte sich Mitte des 19. Jahrhunderts und wurde schnell zum Publikumsliebling. Das hier vorliegende Collier zeigt, wie beliebt Granatschmuck auch zu Beginn des 20. Jahrhunderts noch war. Der Entwurf präsentiert an einer zarten Kette, die aus kleinen Blüten mit jeweils sieben Granaten gebildet wird, fünf in der Größe gestaffelte Zierelemente aus je einem Sichelmond, in dem ein Blütenbouquet eingestellt ist. Um den Eindruck noch reicher zu gestalten, sind hier zudem bewegliche Pendel angefügt. Feurige Granate im Rosenschliff, sorgfältig in verschiedenen Größen gesetzt, lassen das Stück lebendig funkeln. Gefasst sind sie in vergoldetem Tombak, wobei das Metall schauseitig kaum sichtbar ist. Diese Verarbeitung war seit dem 19. Jahrhundert für Granatschmuck üblich. Allein die zarte, elegante Gestaltung der Blumensträuße hilft hier, das Collier in die ersten Jahre nach 1900 zu datieren. Die Gestaltung des Colliers ist als Worträtsel zu verstehen: Die Blüten stehen symbolisch für den Honig, denn ebenso süß sind ihr Duft und ihr Nektar. Zusammen mit den Mondsicheln stellen sie das Wort „Honigmond“ dar. Im englischen Sprachraum ist „Honeymoon“ die übliche Bezeichnung für die Flitterwochen. Entsprechender Schmuck wurde im englischen Sprachraum oft jungen Bräuten als Hochzeitsgeschenk übergeben. Dass das Wortspiel im deutschsprachigen Raum nicht so verbreitet ist, muss hier nicht stören. Granatschmuck war im 19. Jahrhundert auch außerhalb von Deutschland und Österreich-Ungarn verbreitet. Zum Vergleich bilden wir eine Annonce der Firma H. O’Neill & Co. aus dem späten 19. Jahrhundert aus New York ab – denn die feurigen Granate wurden nicht nur in den Nachbarländern Böhmens geschätzt, sondern eroberten die ganze westliche Welt.
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Romantisches „Honeymoon“ Granatcollier der Belle Époque, um 1910
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Unser Versprechen
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Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen – damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund doch einmal nicht zufrieden sein, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und wir finden umgehend eine gemeinsame Lösung. Unabhängig davon können Sie innerhalb von einem Monat jeden Artikel zurückgeben und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.

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