Mein Glück in deinen Händen

Seltener Gimmel-Ring mit zwei Händen aus Gold mit Diamanten, 2. Hälfte 19. Jhd.


1.190,00 € *
Inhalt 1 Stück
inkl. ges. MwSt., versandkostenfrei
Seltener Gimmel-Ring mit zwei Händen aus Gold mit Diamanten, 2. Hälfte 19. Jhd.
Seltener Gimmel-Ring mit zwei Händen aus Gold mit Diamanten, 2. Hälfte 19. Jhd.
Beschreibung
Der hier vorliegende Ring aus Gold zeigt zwei ineinanderliegende Hände, eine mit der Handfläche nach oben, die andere mit der Handfläche nach unten ausgerichtet. Beide Hände greifen ineinander und bilden das alte Motiv des Treueschwurs. Dabei besteht der Ring aus zwei mit einem Gelenk verbundenen Hälften. Man kann sie gegeneinander verschieben und die Hände damit öffnen und zusammenfügen. Getragen werden kann der Ring nur, wenn die Hände ineinandergreifen. Wie so viele Verfeinerungen in der Mode und dem Geschmack stammt auch die Idee zu dem hier vorliegenden, besonderen Ring aus Frankreich. Es handelt sich um einen Typus, der in Großbritannien Gimmel-Ring genannt wird (von lat. „gemellus“, Zwilling) und erstmals im Jahr 1211 in Paris begegnet. Tatsächlich ist überliefert, dass Heinrich III. von England dort einen solchen Ring erwarb und an den Graf de Gysnes verschenkte. In den folgenden Jahrhunderten wurden Gimmel-Ringe oft als Zeichen der Freundschaft oder auch der Liebe verschenkt; ihre Symbolik der untrennbar zueinander passenden Hälften gefiel den Menschen in Frankreich ebenso wie in Großbritannien oder Deutschland. Es entstanden stark verzierte Exemplare mit kostbaren Details aus Diamanten oder Email ebenso wie einfachere, alltagstauglichere Ringe, die als Eheringe getragen wurden. Das Victoria & Albert-Museum hat einige schöne Exemplare in seiner Sammlung, vgl. hier. Der hier vorliegende Ring mag einst als Ehering entstanden sein. Die Manschetten, welche die Hände begrenzen, sind mit kleinen Diamanten im Rosenschliff ausgefasst, während ein kleiner Smaragd den Mittelfinger der oberen Hand schmückt. Der Ring kam vom Bodensee zu uns und wir datieren ihn in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts. Vgl. zum Gimmel-Ring Diana Scarisbrick: Rings. Jewelry of Power, Love and Loyalty, London 2007, S. 71f. sowie S. 100ff. Zu Beispielen aus Deutschland auch Anna Beatriz Chadour / Rüdiger Joppien: Schmuck II. Fingerringe (= Kataloge des Kunstgewerbemuseums Köln, Bd. 10), Köln 1985, S. 194f.
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Größe & Details
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Unser Versprechen
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Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen – damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

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