Drei Könige

Seltener Ring mit Saphir, Diamant & Citrin von Elisabeth Treskow, um 1935


6.980,00 € *
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Seltener Ring mit Saphir, Diamant & Citrin von Elisabeth Treskow, um 1935
Seltener Ring mit Saphir, Diamant & Citrin von Elisabeth Treskow, um 1935
Beschreibung
Dieser Ring stammt aus der Hand einer der bedeutendsten Schmuckkünstlerinnen, die im 20. Jahrhundert des Goldschmiedehandwerk nachhaltig geprägt hat: Es handelt sich um Elisabeth Treskow (* 20. August 1898 in Bochum; † 6. Oktober 1992 in Brühl), deren Name vor allem mit der Wiederentdeckung der etruskischen Granulationstechnik verbunden ist. Treskow, die als eine der ersten Frauen in neuerer Zeit das Handwerk der Goldschmiedekunst professionell ausübte, absolvierte eine umfangreiche Ausbildung. Nach Besuchen der Hagener Silberschmiede und der Kunstgewerbeschule Essen absolvierte sie eine Gold- und Silberschmiedelehre in Schwäbisch-Gmünd sowie in München und legte bei dem dortigen Goldschmied Karl Rothmüller die Gesellenprüfung ab. Bereits 1919 gründete sie eine eigene Werkstatt in Bochum, die sie 1923 auf die Essener Margarethenhöhe, damals eine bekannte Künstlerkolonie, verlegte. Auch nach dem 2. Weltkrieg blieb sie erfolgreich. Sie lebte nun in Köln und war hier verantwortlich für die erste Restaurierung des Schreins der Hl. Drei Könige im Kölner Dom und schuf u.a. die Amtskette des Kölner Oberbürgermeisters. Der hier vorliegende Ring aus Gold ist in der typischen Formensprache des späten Art Décos entworfen, die in der englischsprachigen Welt auch „Retro“-Jewellery genannt wird. Die breite Ringschiene präsentiert einen rechteckigen Ringkopf, der quer zum Finger liegt. Er ist mit drei Edelsteinen besetzt, einem intensiv blauen Saphir im Cabochonschliff, einem Diamanten im kissenförmigen Altschliff in einer Fassung aus Platin und einem erneut zu einem Cabochon geschliffenen Citrin. Der Diamant wiegt rund 1,13 ct und ist sehr rein, seine Farbe ist leicht warm getönt. Edelsteine im Cabochonschliff begegnen in Treskows gesamtem Werk; sie scheint diesen Schliff gegenüber facettierten Edelsteinen regelrecht vorgezogen zu haben. Auch die wohl populärste Arbeit Treskows, die Meisterschale des Deutschen Fußballbundes, die sie mit ihren Studenten an den Kölner Werkschulen 1949 anfertigte, ist mit Edelsteinen im Cabochonschliff besetzt. Hier nun rahmen die beiden Cabochons den Diamanten, einen Stein, der sicher bereits älter ist als der Ring und schon im 19. Jahrhundert geschliffen wurde. Dass hier ein älterer Edelstein eingefügt wurde, spricht für die Entstehung des Ringes in den 1930er Jahren, in einer Zeit der wirtschaftlichen Knappheit. Auch die Verwendung von leicht rötlichem Gold mit einer Auflage aus Feingold weist in diese Zeit vor dem Krieg, ebenso wie nicht zuletzt der Entwurf. Nach dem Krieg werden die Formen grundsätzlich rundlicher und massiver. Zu den Arbeiten Treskows vgl. Christiane Weber: Schmuck der 20er und 30er Jahre in Deutschland, Stuttgart 1990, S. 323ff. sowie die zahlreichen Einträge bei Anna Beatriz Chadour/Rüdiger Joppien: Schmuck. Kataloge des Kunstgewerbemuseums Köln, Bd. 10, 2 Bd.e, Köln 1985, vor allem Bd. 2.
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