Des Knaben Wunderhorn

Ungewöhnlicher Anhänger aus Silber, Horn & Quarzen, Schottland um 1870


980,00 € *
Inhalt 1 Stück
inkl. ges. MwSt., versandkostenfrei
Ungewöhnlicher Anhänger aus Silber, Horn & Quarzen, Schottland um 1870
Ungewöhnlicher Anhänger aus Silber, Horn & Quarzen, Schottland um 1870
Beschreibung
Schottland war bereits Mitte des 19. Jahrhunderts zu einem wahren Sehnsuchtsort der Briten geworden. Königin Victoria zog sich für die Sommermonate auf ihr Schloss Balmoral zurück, man las die Romane Sir Walter Scotts, und sogar in Schottland selbst besann man sich auf seine Traditionen und belebte das Tragen von Kilts und Schottenröcken neu. Natürlich entstand auch Schmuck, der dieser Mode folgte. Ginny Redington Dawes und Corinne Davidov: Victorian Jewelry. Unexplored Treasures, New York / London / Paris 1991, S. 57–95, haben zahlreiche wunderbare Beispiele für diese Stücke zusammengetragen. Gemeinsam ist ihnen, dass sie farbenfrohe Halbedelsteine aus den schottischen Bergen zu traditionellen Motiven wie Fibeln, Schnallen oder keltischen Kreuzen zusammenfügen, wobei stets ein malerischer Eindruck gesucht wurde. Dieser Schmucktypus wird heute als „Pebble Jewellery“ („pebble“, engl. für Kieselstein) bezeichnet. Diese Schmuckstücke entstanden ab Mitte des 19. Jahrhunderts zunächst in Schottland selbst, bei Goldschmieden in Glasgow und Edinburgh. Als die Nachfrage dann stieg, lieferten auch die großen Manufakturen in Birmingham und gegen Ende des Jahrhunderts sogar in Idar-Oberstein Schmuck aus schottischem Halbedelstein, der sich in Großbritannien reger Nachfrage erfreute. Ein besonders altertümlich wirkendes Schmuckstück sehen wir hier: Ein echtes Horn, vermutlich das einer Ziege, ist in Silber montiert zum Anhänger geworden. Plastische Disteln als schottische Nationalpflanzen umgeben einen hartgelben Quarz, der facettiert geschliffen auf einem aufklappbaren Deckel gefasst ist. Tatsächlich ist das Horn ein kleines Gefäß. Im Innern finden sich Reste eines Schwammes, vermutlich diente es also als Riechfläschchen! Ein kleines Kettchen verbindet die Spitze des Horns mit dessen Mündung, und ein kleines Wappenschild auf dem Körper des Objekts zeigt sich noch ungraviert. Ein weiteres kleines Schaustück ist auf der silbergeschmückten Hornspitze eingelassen: Ein facettierter Amethyst bildet den Gegenpart zum Citrin der Gegenseite. Das ungewöhnliche Objekt aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts fand aus dem Süden Englands zu uns.
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Größe & Details
Ungewöhnlicher Anhänger aus Silber, Horn & Quarzen, Schottland um 1870
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Unser Versprechen
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Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen – damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund doch einmal nicht zufrieden sein, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und wir finden umgehend eine gemeinsame Lösung. Unabhängig davon können Sie innerhalb von einem Monat jeden Artikel zurückgeben und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.

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