Ouroboros

Vintage Armband in Schlangenform aus Gold mit Saphir & Diamanten, um 1960


6.980,00 € *
Inhalt 1 Stück
inkl. ges. MwSt., versandkostenfrei
Vintage Armband in Schlangenform aus Gold mit Saphir & Diamanten, um 1960
Vintage Armband in Schlangenform aus Gold mit Saphir & Diamanten, um 1960
Beschreibung
Kaum ein Tier ist in seiner Symbolik derart reich – und voller Widersprüche – wie die Schlange. Seit biblischen Zeiten ist sie die listige Verführerin Evas und wird gemieden wegen ihres Giftes und ihrer vermeintlichen Tücke. Doch gleichzeitig ist sie als der sich in den eigenen Schwanz beißende Ouroboros ein Symbol der Unendlichkeit. Schon die alten Römer trugen Schmuck in Schlangenform. Das Reptil galt ihnen aufgrund der Verbindung zum Gott Asklepios als Glück, Fruchtbarkeit und Gesundheit verheißend. Von Ende des 18. bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts war Schmuck in Schlangenform der antiken Überlieferung entsprechend ein typisches Liebesgeschenk. Das Motiv wurde vom christlichen Kontext isoliert, und selbst Queen Victoria erhielt von Prinz Albert 1839 einen Schlangenring zur Verlobung. Erst zum Ende des Jahrhunderts schlug die Konnotation um und die Schlange geriet zum Accessoire wahlweise als selbstbewusst oder bedrohlich wahrgenommener Frauen. Sie zierte so unterschiedliche Gemälde wie Franz von Stucks Die Sünde, vgl. hier, oder Schmuckentwürfe wie den für Sarah Bernhardt entstandenen Armreif von Alphonse Mucha und Georges Fouquet, vgl. hier. Im 20. Jahrhundert vermischen sich beide Bedeutungen schließlich. In den 1920er Jahren und noch einmal mit Elizabeth Taylors Auftritt in Cleopatra wird Schmuck in Schlangenform zur Mode, und stets ist die Schlange zugleich gefährlich, bedrohlich und voller Verführung. Das hier vorliegende Armband ist da keine Ausnahme. Es ist als Ouroboros gestaltet, der Verschluss ist klug am Schwanz der Schlange angebracht und lässt sich in das Maul des Tieres einhaken. Der Kopf der Schlange ist mit einem königsblauen Saphir geschmückt, zwei Brillanten bilden die Augen des Tieres. Besonders schön ist der Körper der Schlange gestaltet. Sie besteht aus 22 beweglich verbundenen Segmenten und legt sich daher weich und angenehm um den Arm. Zur Mitte hin wird der Körper etwas breiter, wie bei einem echten Tier. Zugleich gibt dies dem Armreif eine schöne innere Gliederung. Wir haben den Reif hier in Berlin aus einer niederländischen Sammlung erwerben können. Er ist sehr gut erhalten. Zum Motiv der Schlange in der Schmuckgeschichte vgl. ausführlich den Ausstellungskatalog Fritz Falk (Hg.): Serpentina. Die Schlange im Schmuck der Welt, Schmuckmuseum Pforzheim, 26.11.2011–26.2.2012, Stuttgart 2011.
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Unser Versprechen
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Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen – damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund doch einmal nicht zufrieden sein, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und wir finden umgehend eine gemeinsame Lösung. Unabhängig davon können Sie innerhalb von einem Monat jeden Artikel zurückgeben und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.

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