Juwel der „neuen Frau"

Wunderschöne Brosche des Art Déco mit Diamanten & Saphiren, um 1925


10.980,00 € *
Inhalt 1 Stück
inkl. ges. MwSt., versandkostenfrei
Beschreibung
„Die neue Frau“ war das Ideal der 1920er und frühen 1930er Jahre. Die neue Frau hatte sich das Wahlrecht erstritten, sie war selbstbewusst in Berufs- und Liebesdingen, sogar Teil des Nachtlebens der Weimarer Republik – Dinge, die kaum anderthalb Jahrzehnte früher noch unvorstellbar erschienen. Dass ein neues Selbstverständnis sich auch ins Ästhetische übersetzen ließ, ja: eine neue Ästhetik geradezu bedingte, hiervon legen uns Beiträge in einflussreichen deutschen Modejournals wie Die Dame Zeugnis ab. Die dort portraitierten Frauen trugen Bubikopf und auffallend geschminkte Lippen, locker geschnittene Kleider – und doch waren die einflussreichsten unter ihnen nicht einfach Stilikonen, sondern als Autorinnen und Künstlerinnen tätig. Dass der Schmuck der Belle Époque, floral und verspielt, an die Zeit vor dem Krieg erinnerte, an eine andere Gesellschaftsordnung, erklärt sich von selbst. Der Schmuck der neuen Frau grenzte sich bewusst hiervon ab: Klar gestaltet und geometrisch, verzichtete er bewusst auf alles Süßliche und baute auf eine kraftvolle, kühle Formsprache voller handwerklicher Finesse. Es war eine lineare, oftmals betont strenge Eleganz, die die modernsten Schmuckstücke jener Zeit prägte. Ein solches modernes Schmuckstück ist auch die hier vorliegende Brosche, die aus Wien zu uns fand und in den 1920er Jahren entstanden ist. Das Schmuckstück zeigt sich als durchbrochenes Schild aus hochkarätigem Weißgold, dessen Schauseite mit herrlichen Sägefugen, Millegriffes und arabesken geometrischen Mustern gegliedert ist. Die Brosche ist über und über mit Diamanten verschiedener Schlifformen besetz. Der zentrale Navette-Diamant und die vier Altschliff-Diamanten in Careau- bzw runden Zargenfassungen links und rechts davon werden zudem durch zwei Linien kalibriert geschliffener natürlicher Saphire in einem etwas vertieften Mittelfeld besonders hervorgehoben. Ein kunstvoll gearbeiteteter, leicht gewölbter Rahmen, zu den Schmalseiten ausgestellt, fasst weitere Diamanten im Alt- und Rosenschliff in ebenso durchbrochenen Fassungen. Insgesamt sind über vier Karat Diamanten in historischen Schliffen verarbeitet worden, aufgeteilt auf 101 Diamanten. Das wunderbare und ungewöhnliche Schmuckstück wird mit einem detaillierten Gutachten der Deutschen Gesellschaft für Edelsteinbewertung Idar-Oberstein geliefert.
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Unser Versprechen

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Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen – damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

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