Dream a little dream

Wundervolle Platin-Brosche mit Naturperle & Diamanten, um 1910

Die Regierungszeit Eduards VII. (1901 bis 1910) war die letzte Epoche der britischen Geschichte, die nach einem Monarchen benannt wurde. Eduard war in beinahe jeder Hinsicht das Gegenteil seiner sittenstrengen Mutter Viktoria: Lebensfroh, dem Luxus und den Frauen zugetan, war er schon als Prince of Wales ein berüchtigter Spieler und Casanova. Eduard umgab sich bevorzugt mit Vertretern der neureichen High Society und verbrachte seine Zeit mit zahllosen gesellschaftlichen Ereignissen. Auch die Schmuckmode änderte sich mit Eduards Regierungsantritt beinahe über Nacht. Die prunkvollen und schweren Entwürfe der Viktorianischen Zeit wichen delikaten Kreationen von ätherischer Zartheit. Vor allem Schmuck aus Platin war gefragt, dessen helle Farbe besonders gut die pastellfarbenen Stoffe der Kleider jener Jahre ergänzte. Neuartige Verfahren ermöglichten erstmals die Fertigung von Schmuckstücken, welche einzig aus dem damals kostbarsten aller Metalle bestanden: Platin. Seine große Festigkeit erlaubte atemberaubend filigrane Kreationen, die an feinste Spitze erinnern. In dieser zeittypischen Form erscheint auch diese wundervolle, unendlich feine Goldschmiedearbeit. Die vollständig durchbrochene Oberfläche ist mit insgesamt 52 Altschliffdiamanten und an jeder erdenklichen Stelle mit funkelnden Millegriffes verziert. Eine erstklassige Naturperle ist der Komposition als Pendel angehängt. Ein strahlender Halbkaräter ist in die Mitte des Stückes gesetzt, und stilisiertes Blattwerk – für Schmuckstücke des garland style besonders charakteristisch – bildet die Ornamente. Im ausgewogenen Zusammenspiel aus überzeugendem Entwurf, edelsten Materialien und handwerklicher Finesse ergibt sich so ein bezauberndes Schmuckstück aus feinem Platin, das mustergültig die Pracht der späten Belle Époque verströmt. Ein wunderschönes Schmuckstück, bei dem man den Hut vor den ausführenden Handwerkern ziehen möchte!

Die Jahre um 1900 haben mit dem sogenannten „garland style“, dem „Girlandenstil", eine Formsprache in die Welt des Schmucks gebracht, die dem Jugendstil eine klassischere, feinere Stilauffassung entgegensetze. Anlehnungen an Formen des Louis XVI und feine Motive aus der klassischen Antike belebten einen Neoklassizismus, der kleine, zarte Lorbeerranken ebenso schätze wie minutiöse Festons und Verzierungen mit winzigen Millegriffes. Edle Materialien und eine stets luxuriöse Ausstattung wurden gesucht und von den Goldschmieden in Paris, London und Wien ebenso geliefert wie von ihren Kollegen in Berlin und Übersee. Eine spezielle Art von Schmuck erfreute sich dabei ganz besonderer Beliebtheit: Sogenannte "Weißjuwelen" kombinierten Diamanten, Farbsteine und Platin zu einem kristallinen, kühlen und darin ganz besonders eleganten Eindruck; überirdisch verführerisch geradezu, ein wenig weltentrückt und damit besonders luxuriös.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund doch einmal nicht zufrieden sein, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und wir finden umgehend eine gemeinsame Lösung. Unabhängig davon können Sie innerhalb von 30 Tagen jeden Artikel zurückgeben und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.


5 Gründe, die Sie zum Strahlen bringen!

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